Was kostet Webdesign Berlin? Ehrliche Preise 2026

Veröffentlicht am09. Juli 2026 von Stefan Metze

Berliner Fernsehturm und Baukräne am Alexanderplatz – Sinnbild für Webdesign Berlin
Berlin am Alexanderplatz – hier zu Hause, deutschlandweit im Einsatz.

Stell einem beliebigen Webdesigner in Berlin die einfachste Frage der Welt – „Was kostet eine Website?“ – und du bekommst mit ziemlicher Sicherheit die nutzloseste Antwort der Welt zurück: „Kommt drauf an.“

Ich verstehe, warum. Und ich finde es trotzdem daneben. Deshalb mache ich es hier anders und nenne Zahlen.

Warum kaum jemand über Webdesign Berlin und Geld reden will

Wer in Berlin nach Webdesign sucht, landet schnell in einem seltsamen Graubereich. Auf der einen Seite die 200-Euro-Baukästen, bei denen du am Ende alles selbst zusammenklickst. Auf der anderen die Agenturen mit hübschen Referenzen, aber ohne eine einzige Zahl auf der Website. Stattdessen: „Lassen Sie uns unverbindlich sprechen.“

Dieses „unverbindliche Gespräch“ ist selten unverbindlich. Es ist der Moment, in dem herausgefunden wird, wie viel Budget du hast – und danach richtet sich dann erstaunlich oft der Preis. Ich habe lange genug in dieser Branche gearbeitet, um das nicht mehr charmant zu finden.

Preise zu verstecken hat einen einzigen Zweck: Verhandlungsspielraum. Für die Agentur, nicht für dich. Und ehrlich gesagt kostet dich allein schon das Herausfinden Zeit, die du besser in dein eigenes Geschäft stecken würdest.

Was Webdesign Berlin bei mir konkret kostet

Ich arbeite mit Festpreisen. Drei Stufen, klar geschnitten:

  • Onepager ab 490 € – eine Seite, auf ein Ziel zugespitzt. Ideal für den Start, eine Kampagne oder einen sauberen Solo-Auftritt.
  • Business-Website ab 1.290 € – die mehrseitige Unternehmenswebsite inklusive Blog. Mein häufigster Fall, und das Herzstück meines Angebots für Webdesign Berlin zum Festpreis.
  • Full-Service ab 1.990 € – größerer Umfang, erweiterte SEO, auf Wunsch Content-Unterstützung.

Das sind keine „ab“-Preise im Sinne von „und dann kommt noch was oben drauf, was wir Ihnen später sagen“. Bevor wir starten, bekommst du ein verbindliches Angebot mit einer Zahl drauf. Diese Zahl gilt. Punkt.

Was ich bewusst nicht mache: monatliche Grundgebühren. Bei den großen Baukasten-Anbietern zahlst du gern mal 30 bis 85 Euro im Monat – dauerhaft. Rechne das auf drei Jahre hoch, dann wird aus dem vermeintlich günstigen Einstieg ein ziemlich teurer Dauerläufer. Bei mir zahlst du einmal, dann gehört die Website dir. Mitsamt allen Dateien.

Warum Festpreis und nicht Stundensatz

Stundensätze sind für den Dienstleister bequem und für dich ein Blindflug. Du weißt vorher nie, wo du landest. Ich drehe das um: Ich trage das Risiko, dass ein Projekt länger dauert als gedacht – nicht du.

Das zwingt mich übrigens zu etwas Gesundem: sauber zu kalkulieren und den Umfang vorher wirklich zu klären. Ein Festpreis funktioniert nur, wenn beide Seiten wissen, worüber sie reden. Genau dieses Vorab-Klären ist die halbe Miete für ein Projekt ohne böse Überraschungen.

Was den Preis wirklich nach oben treibt

Wenn dir jemand ohne ein einziges Detail eine Zahl nennt, ist die entweder geraten oder gepolstert. Diese Dinge machen den Unterschied:

  • Der Umfang. Fünf Seiten sind schneller gebaut als fünfzehn. Klingt banal, wird aber oft schöngeredet.
  • Die Inhalte. Hast du Texte und Bilder? Super, dann geht es schnell. Muss ich Texte schreiben und Bilder aussuchen, ist das echte Arbeit – und die kostet.
  • Die Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Buchungssystem, ein Shop oder Mehrsprachigkeit sind es nicht. Sowas kalkuliere ich separat, dafür aber ehrlich.

Alles andere – Hosting-Setup, DSGVO-Basis, technisches SEO, ordentliche Ladezeiten – gehört bei mir zum Grundpreis. Das ist kein „Premium-Paket“, das ist der Standard, den eine Website 2026 haben sollte.

Mein Rat: Frag nach dem Preis, bevor du dich festlegst

Ich habe zu oft erlebt, dass Selbstständige sich von einem schicken Agentur-Portfolio blenden lassen – und drei Gespräche später bei einem fünfstelligen Angebot landen, für eine Website, die sie eigentlich für einen Bruchteil hätten haben können.

Frag früh nach Preisen. Wer keine nennen will, hat entweder etwas zu verbergen oder noch nie einen Festpreis kalkuliert. Beides ist kein gutes Zeichen.

Und wenn du wissen willst, was in meinem Festpreis für Webdesign Berlin genau steckt und wie der Ablauf aussieht, findest du das alles auf einer Seite – mit Zahlen, ohne „kommt drauf an“. Und wenn du magst, sprechen wir danach über dein Projekt. Unverbindlich. Diesmal wirklich.