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Es ist mal wieder Vollmond und schlaflose Nächte stehen bevor.
Bloggt aus Berlin
Es ist mal wieder Vollmond und schlaflose Nächte stehen bevor.

An diesem, dem 24. Juli 2010 passierte das, wovor die Veranstalter der Loveparade in Berlin stets Angst hatten: eine Massenpanik.
Ein sehr trauriger Vorfall für alle Beteiligten und Betroffenen. Sofort begann die Medienwelt anzuspringen und wurde aus dem Schwarz-Gelben Tiefschlaf erweckt. Es gab Breaking-News bei n-tv und n24, es gab Meldungen bei Twitter und Facebook, die Schuldigen waren schnell ausgemacht, nein dieses Mal ist es nicht das Internet und auch keine Killerspiele. Die o.g. genannten TV-Sender kamen sehr schnell zu ihrer News-Dauerschleife ohne neue Informationen. Der nach Sensation lüsternde Werbepausen-Konsument will schließlich teil haben, am Leid anderer. Die ganzen anderen Medien und Verlagshäuser des geistigen Diarrhös erwähne ich hier erst gar nicht, da hat nur noch Abschalten und Browser schließen geholfen.
Also dachte ich mir am späten Abend mal ein Bild aus der n-tv.de LoveParade Bildergalerie bei Twitter zu posten. Und zwar so:
” Noch ein Katastrophen-Bild von der heutigen #Loveparade – http://twitpic.com/28cjuz “
Kurze Zeit später erhielt ich einen Twitter-Reply mit dem Hinweis ich sei krank: ja sorry…ist halt nen Experiment.
Beim Blick wenige Minuten später auf die Twitpic-Seite des Bildes staunte ich etwas. Binnen kürzester Zeit haben sich 181 Leute dieses dem Ereignis entsprechend hochwertvolle Bild angesehen.
Da stelle ich mal die Frage wer ist hier jetzt krank?
Ich konnte nicht anders, jetzt bin ich süchtig. Vor gut drei Wochen habe ich mein iPad erhalten, welches ich Anfang Mai schon bestellt hatte. Nun, viele Medien und Blogger meinen man bräuchte es nicht und es sei komplett sinnlos. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich für meinen Teil bin ein Stück weit iPad süchtig. Ich will es gar nicht mehr her geben. Morgens der erste Griff zum iPad und ein Blick in die Tageszeitung. Abends dann noch mal ein Blick via App in den Google-Reader und in mein Lieblings-App Instapaper.
Aber was schreibe ich hier jetzt lange, ich werde Euch in den nächsten Tagen und Wochen einfach mal ein paar total nützliche Anwendungsbeispiele für das iPad hier in meinem Blog präsentieren.

Wisst Ihr noch? Vor gar nicht all zu langer Zeit da haben wir uns darüber beschwert wann denn der Winter endlich aufhöre und es viel zu kalt und zu dunkel und so weiter sei. Falls sich die Stimmen mehren es sei jetzt zu heiss, zu sonnig und so weiter…anbei ein Erinnerungsbild vom 3. Februar diesen Jahres. Da waren es glaube ich so minus 10 Grad und der Schnee lag in Berlin 30cm hoch und höher.

Die Hauptstadt von Schland – hier ist sie – Berlin. Die Stadt in der das einzigst konstante die Veränderung ist. Seit ein paar Tagen ist aber auch passend zur Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika das Wetter konstant – konstant gut sogar. Es kündigt sich ein Sommermärchen 2.0 an. Fussballfans aus aller Welt fiebern beim Public-Viewing und in den Bars der Stadt für ihre Mannschaften oder jenen sie sympathisieren – ganz und gar ausgelassen und friedlich.
Und auch die Berliner (bis auf den ein oder anderen Autofahrer) feiern das Sommermärchen 2.0 – fernab von Koalitionsstreit, Sparpaket und Rettungsfonds für in Not geratene EU-Nachbarländer derer wir gemeinschaftlich helfen.
Das sind die schönsten Tage des Jahres – ich genieße sie fast täglich beim Sonnenauf- und Untergang in meiner 21. Etage beim Feierabendbier – sehe die Flugzeuge in Tegel starten und landen, bekomme etwas Fernweh, freue mich aber doch, mich am nächsten Morgen in das Getümmel der Großstadt zu stürzen.
Das ist meine Hauptstadt von Schland.

Am Alexanderplatz geht die Sonne unter – Abendröte prägt das Firmament

Friedrichshain eingetaucht in die Farben der Abendsonne

Midsommar in Berlin – an den längsten Tagen des Jahres wird es auch in Berlin fast nicht dunkel
Es ist mal wieder so weit, die kürzeste Nacht des Jahres steht an. Aber kann man bei Tagestemperaturen von teilweise nur 16 Grad überhaupt von Sommer sprechen? Man kann, muss man aber nicht. Ich persönlich finde es sehr angenehm so wie es ist.

Blick über Berlin Mitte
Google wartet mit neuem Design auf – Google Caffeine Update, diesen Artikel musste ich heute einfach noch mal nach oben holen.
Nachdem Google kürzlich die Echtzeitsuche in Deutschland startete, gibt es seit heute eine weitere Funktionserweiterung der beliebten Suchseite. Die Erweiterung ist Teil des Updates “Caffeine” [auf Deutsch: Koffein]. Wesentlicher Bestandteil dieses Updates ist für Google selbst wohl die schnellere indizierbarkeit des Webs. Sprich Google findet schneller mehr aktuellere Ergebnisse.
Links befindet sich auf der Suchergebnisseite jetzt eine Sidebar mit deren Hilfe man das eingegebene Suchwort nach Ergebnismedien filtern kann. So hat man die Möglichkeit sehr schnell und effizient sein Suchwort in Blogs und Foren zu suchen, mit dem Punkt “Update” sogar in Twitter (Google-Buzz konnte man dort noch nicht entdecken). Weiterhin bietet die Sidebar die Möglichkeit die Suche etwas regionaler und zeitlich einzugrenzen. Unterhalb des Suchschlitzes wird man sogar lokalisiert…die Suchmaschine weiss also wo du bist
Trotz aller (herbeigeredeter) Krisen, in Berlin Mitte drehen sich weiterhin die Baukräne und es werden sich auch in Zukunft die Baukräne weiter drehen. Letztes Wochenende war ich mit dem Rad in Mitte unterwegs um mir ein Bild vom Baufortschritt einiger aktueller Projekte zu machen. Es ist nur eine Handvoll derer Projekte die das Stadtbild und das Geschehen in Berlins Mitte zur Zeit prägen.
Das Projekt Friedrichstraße 100 geht nun in die Rohbau-Endphase. Die letzten beiden Etagen werden zur Zeit in Beton gegossen. Kurz darauf wird man mit dem Bau der Fassade und dem Einbau der Fenster beginnen.

Der Gebäudekomplex komplettiert das Gesamtbild der schmalen Friedrichstraße

Das 5-Sterne Hotel in direkter Nachbarschaft zum S-Bahn Umspannwerk
Das Pergamon-Palais wächst mittlerweile über die Stadtbahn hinaus und ist nun schon 4 Etagen hoch. Es werden in direkter Nachbarschaft zur Museumsinsel und zur Privatwohnung von Angela Merkel Geschäfte und hochwertige Wohnungen entstehen.

Das Pergamon Palais wächst langsam über die Stadtbahn hinaus

Es entstehen Geschäfte und hochwertige Wohnungen direkt gegenüber der Museumsinsel
Am weitesten fortgeschritten ist das Hackesche Quartier auf der Südseite des S-Bahnhofs Hackescher Markt. Hier wird im Sommer diesen Jahres Eröffnung gefeiert. Hauptmieter wird die GASAG und Anbieter für Ferienwohnungen bzw. City-Apartments sein. Zur Spandauer Straße entsteht ein kleiner Platz der von Cafès und Geschäften gesäumt sein wird. Von dem Platz weg führt eine Fußgängerzone zum Eingang des S-Bahnhofs.

Das Hackesche Quartier soll diesen Sommer eröffnet werden
Ähnlich wie in den 90er Jahren der Potsdamer Platz, erhält der Neubau des Humboldt-Forums eine Infobox in der man sich über den Bau des alten “Stadtschlosses” und den Neubau Humboldforums informieren kann. Eine weitere Baustelle kommt noch hinzu, nämlich der Bau des U-Bahnhofs “Museumsinsel” im Rahmen der Verlängerung der U5 vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor.

Eine Infobox für den Bau des Humboldt-Forums
Vor wenigen Wochen hat Klaus Wowereit selbst den Spaten in die Hand genommen und den Bau zur Verlängerung der U5 feierlich begonnen. Direkt vor seinem Amtssitz entsteht der neue U-Bahnhof Berliner Rathaus. Zur Zeit finden hier historische Grabungen statt, erst dann geht’s richtig in die Tiefe. Ab 2014/15 sollen hier erste U-Bahnen halten.

Rathaus mit eigener U-Bahnstation – die Verlängerung der U5 hat begonnen
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