Der Arbeiter-Samariter-Bund war in Berlin Adlershof unterwegs

Nicht schlecht gestaunt habe ich, mit welchen Methoden der Arbeiter Samariterbund um Spenden wirbt. Als ich so am Arbeiten war klingelte es aufgeregt an meiner Haustür, ich ging zur Wechselsprechanlage um zu hören wer da ist.

Ja bitte: "Hier ist der Rettungsdienst, können Sie bitte mal auf machen?"
Natürlich habe ich in der Annahme dass jemand Hilfe durch den Rettungsdienst benötigt, auf gemacht. Danach hörte ich dann jemanden gemütlich durchs Treppenhaus schlürfen, er klopfte an den unter mir befindlichen Wohnungen, bei denen aber keiner auf machte weil es leerstehende Büros sind.

Also war ich dann als n√§chstes dran: es klingelte, ich machte auf. "Hallo Herr Metze, Sie wissen ja sicherlich dass uns die Bundesregierung die Mittel gek√ºrzt hat und bla bla bla…."

Ich sollte jedenfalls meine Adresse und meine Unterschrift abgeben. Das stank mir jedoch sehr zum Himmel. Ich finde es unm√∂glich dass die Bettler des ASB sich mit einem Satz wie: "Hier ist der Rettungsdienst" Zugang in die Mietsh√§user verschaffen. Das nimmt meiner Meinung nach den Leuten den Mut die Haust√ºr zu √∂ffnen wenn wirklich mal was ist…nur leiden dann wieder andere darunter.

Kann das im Sinne des ASB sein?
Klingt auf der Webseite des ASB eigentlich nicht so, sondern so:

Helfen Sie uns, zu helfen!

Die praktische Arbeit des ASB wird von der zunehmenden Zahl der Menschen bestimmt, die Hilfe brauchen. Für sie will der ASB seine Leistungen ausweiten und verbessern. Aber auch Helfer brauchen Hilfe und finanzielle Unterstützung. Deshalb ist jede Spende willkommen, denn sie gibt uns mehr Möglichkeiten, Menschen in Not zu unterstützen. Wir garantieren Ihnen, dass mit Spenden sorgsam umgegangen und jeder Betrag sinnvoll verwendet wird.

Der ASB sollte unbedingt mal über diese Art von Spenden-Sammelaktion nachdenken und um vielleicht mehr Besucher auf die ASB-Webseite zu bekommen und somit mehr potenzielle Spender, über die Erstellung einer barrierefreien Webseite nachdenken und eventuell mal die jetzt noch davor geschalteten Doorway-Pages abschalten.

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Eine Antwort auf „Der Arbeiter-Samariter-Bund war in Berlin Adlershof unterwegs“

  1. Bei mir waren sie auch gerade. Aber man soll ja dann gleich was unterschreiben etc. Klingt fast nach Abo. Aber einfach so eine Spende wollen sie nicht. Weil das dann an die Zentrale geht und nicht hier lokal in Nürnberg (z.B.) ankommt.

    Hab mich aber nicht „weichklopfen“ lassen. Wenn Sie keine Spende so wollen, dann eben nicht!!!

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