# Stefan Metze – Webdesign & SEO Berlin
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> Webdesign, WordPress, Astro, SEO und KI-Optimierung – aus Berlin, deutschlandweit.
Stand: 2026-09-02
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# Webdesign Berlin in der Praxis - ein echtes Projekt
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/webdesign-berlin-projekt-baubetreuer/
Datum: 2026-07-13
Autor: Stefan Metze
Tags: webdesign, berlin, astro, referenz
Beschreibung: Wie ich für einen Berliner Baubetreuer eine Website mit Lighthouse 99 gebaut habe – ein echtes Webdesign-Berlin-Projekt mit Astro, Leads und KI-Optimierung.
Portfolios sind bei Webdesignern oft eine Wand aus hübschen Screenshots ohne Kontext. Sieht gut aus, sagt nichts. Deshalb erzähle ich lieber, wie ein Projekt wirklich abgelaufen ist – an einem echten Beispiel aus Berlin.
Der Kunde: Baubetreuer Berlin, ein Dienstleister rund ums Bauen. Die Aufgabe klang erst simpel und war es dann doch nicht.
## Die Ausgangslage
Der Wunsch war eine Website, die zwei Dinge gleichzeitig kann: bei der klassischen Google-Suche überzeugen – und für die neue Generation von KI-Assistenten sauber lesbar sein. Denn immer öfter steht heute nicht Google zwischen Kunde und Anbieter, sondern ChatGPT oder Perplexity. Wer da nicht auftaucht, existiert für einen wachsenden Teil der Leute schlicht nicht.
Dazu kam ein handfester Anspruch: Vertrauen sofort sichtbar machen und Anfragen zuverlässig einsammeln. Bei einem Bau-Dienstleister ist genau das die halbe Miete – da vertraut niemand einem anonymen Kontaktformular.
## Warum Astro und kein Baukasten
Ich habe die Seite mit **Astro** gebaut. Der Grund ist immer derselbe: Astro erzeugt statische Seiten, die schnell laden, kaum Angriffsfläche bieten und ohne den ganzen Datenbank-Ballast auskommen. Genau das, was ein kleiner Dienstleister braucht und nicht andersrum ein System, das ständig gewartet werden will.
Das Ergebnis lässt sich messen: ein **Lighthouse-Performance-Score von 99 von 100**. Das ist kein Selbstzweck. Auf dem Handy, wo die meisten Bau-Anfragen entstehen, entscheidet die erste Sekunde, ob jemand bleibt oder wieder wegklickt.
## Die drei Bausteine, die den Unterschied machen
Drei Dinge haben aus einer schönen Seite eine arbeitende Seite gemacht:
- **Ein Lead-Formular mit Node.js.** Anfragen laufen serverseitig über eine eigene Lösung, nicht über einen fremden Formular-Dienst. Voll unter Kontrolle, DSGVO-freundlich, kein Datenabfluss zu irgendeinem US-Anbieter.
- **Echte Google-Bewertungen, live eingebunden.** Direkt aus dem Business-Profil auf die Seite. Kein selbstgeschriebenes „Unsere Kunden lieben uns“, sondern echte Stimmen. Das ist der Unterschied zwischen Behauptung und Beweis.
- **Ein integrierter Blog.** Damit laufend neue Inhalte entstehen können – die Basis dafür, langfristig für mehr Suchbegriffe sichtbar zu werden.
## Agent-Ready: die Seite denkt an die KI mit
Der spannendste Teil war die konsequente Agent-Ready-Umsetzung. Klingt nach Buzzword, meint aber etwas ganz Konkretes: saubere semantische Struktur, eine klare Überschriften-Hierarchie und maschinenlesbare Daten. So können KI-Systeme die Inhalte korrekt erfassen – und im besten Fall zitieren, wenn jemand sie nach einem Baubetreuer in Berlin fragt.
Das ist die Art von Arbeit, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Kein Kunde bedankt sich für sauberes HTML. Aber genau das entscheidet in den nächsten Jahren mit darüber, wer online gefunden wird und wer nicht.
## Was ich aus dem Projekt mitgenommen habe
Die Lektion ist keine technische. Sie ist strategisch: Eine Website ist heute kein digitaler Flyer mehr, den man einmal aufhängt. Sie ist ein Werkzeug, das Leads verarbeitet, Vertrauen zeigt und für Menschen wie für Maschinen lesbar sein muss. Alles gleichzeitig.
Genau dieser Anspruch steckt auch in meinem Standardangebot für Webdesign Berlin: schnell, sauber gebaut, von Anfang an auf Auffindbarkeit ausgelegt. Das Baubetreuer-Projekt war ein besonders schönes Beispiel dafür, weil hier alle Teile zusammenkamen.
Wenn du ein ähnliches Vorhaben hast – eine Website, die nicht nur gut aussieht, sondern arbeitet – dann lass uns reden. Am liebsten mit einem konkreten Ziel im Kopf, nicht mit einem Moodboard. Genau da fangen die guten Projekte an.
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# Freelancer oder Agentur? Webdesign Berlin im Vergleich
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/webdesign-berlin-freelancer-oder-agentur/
Datum: 2026-07-11
Autor: Stefan Metze
Tags: webdesign, berlin, freelance, agentur
Beschreibung: Webdesign Berlin vom Freelancer oder von der Agentur? Ich habe auf beiden Seiten gearbeitet und sage ehrlich, wann sich welcher Weg für dich lohnt.
Ich kenne beide Seiten. Von 2008 bis 2012 saß ich in einem Berliner Startup als Webdesigner und Marketingmanager – mittendrin im Agentur-artigen Betrieb mit Meetings, Abstimmungen und Übergaben. Seit 2013 bin ich wieder selbstständig. Deshalb erlaube ich mir eine ehrliche Antwort auf eine Frage, die mir Kund:innen oft stellen: Freelancer oder Agentur?
Die kurze Version: Es kommt tatsächlich drauf an – aber nicht so, wie die Agenturen es dich glauben lassen wollen.
## Was du bei einer Agentur wirklich bezahlst
Eine gute Berliner Agentur kann großartige Arbeit abliefern, keine Frage. Aber du bezahlst nicht nur die Website. Du bezahlst den Account-Manager, der zwischen dir und dem Designer sitzt. Den Projektleiter, der die Timeline verwaltet. Das schicke Büro in Mitte. Die Akquise, die dich als nächsten Kunden gewinnen musste.
Nichts davon ist böse. Es ist einfach in deiner Rechnung mit drin. Bei größeren Agenturen landet dieser Overhead schnell bei 30 bis 50 Prozent des Projektpreises. Für eine kleine Unternehmenswebsite zahlst du also einen Aufschlag für Strukturen, die dein Projekt gar nicht braucht.
Und dann ist da noch die stille Post. Deine Idee geht vom Erstgespräch zum Account-Manager, von dort ins Briefing, vom Briefing zum Designer, vom Designer zurück über zwei Ecken zu dir. Bei jeder Übergabe geht ein bisschen was verloren. Ich habe das aus dem Inneren erlebt. Es ist niemandes Schuld – es ist einfach das System.
## Was du beim Freelancer bekommst (und was nicht)
Bei mir gibt es keine Übergaben, weil es niemanden gibt, an den ich übergeben könnte. Du redest mit der Person, die auch baut. Strategie, Design, Entwicklung, SEO – alles aus einer Hand. Das ist der eigentliche Grund, warum Webdesign Berlin vom Freelancer oft schneller und direkter läuft.
Der Preis dafür ist ehrlicherweise auch ein echter Preis: Ich bin einer. Wenn ich zwei Wochen im Urlaub bin, bin ich zwei Wochen im Urlaub. Eine Agentur hat ein Team, das Ausfälle abfedert. Für die meisten kleinen und mittleren Projekte ist das kein Problem – man plant es einfach ein. Bei einem riesigen Projekt mit hartem Launch-Termin und zwanzig Beteiligten sieht die Sache anders aus.
## Wann die Agentur die bessere Wahl ist
Ich sage das bewusst, obwohl ich Freelancer bin: Es gibt Fälle, in denen eine Agentur passt.
- Du hast ein großes, komplexes Projekt mit vielen parallelen Gewerken – App, Website, Kampagne, alles gleichzeitig.
- Du brauchst garantierte Verfügbarkeit rund um die Uhr und feste Service-Level.
- In deinem Unternehmen müssen viele Abteilungen mitreden, und es braucht jemanden, der das koordiniert.
Wenn das auf dich zutrifft, nimm die Agentur. Ich würde dir in so einem Fall selbst dazu raten.
## Wann der Freelancer klar vorne liegt
Für den Großteil der Selbstständigen, Kleinunternehmen und Vereine, mit denen ich arbeite, sieht die Realität aber anders aus. Da geht es um eine professionelle Website mit fünf bis zehn Seiten, klar aufgebaut, schnell, gut auffindbar. Kein Konzern-Projekt.
Und genau hier spielt der Freelancer seine Stärken aus: kurze Wege, ein fester Ansprechpartner, kein Overhead, ein transparenter Festpreis. Du bekommst dieselbe Qualität wie bei einer mittleren Agentur – nur direkter und meistens günstiger.
## Mein Fazit nach beiden Welten
Frag dich nicht „Freelancer oder Agentur?“, sondern „Wie groß und wie komplex ist mein Projekt wirklich?“. Die ehrliche Antwort auf diese zweite Frage entscheidet fast von allein.
Für die meisten, die in Berlin eine solide Unternehmenswebsite wollen, ist der Freelancer schlicht der pragmatischere Weg. Wenn du wissen willst, wie das bei mir konkret aussieht – Ablauf, Umfang, Festpreis – schau dir mein Angebot für Webdesign Berlin an. Und wenn du unsicher bist, ob dein Projekt zum Freelancer passt: Frag mich einfach. Ich sage dir ehrlich, wenn du bei einer Agentur besser aufgehoben wärst.
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# Was kostet Webdesign Berlin? Ehrliche Preise 2026
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/was-kostet-webdesign-berlin/
Datum: 2026-07-09
Autor: Stefan Metze
Tags: webdesign, berlin, preise, freelance
Beschreibung: Was kostet Webdesign in Berlin wirklich? Ich nenne dir echte Zahlen – Onepager ab 490 €, Website ab 1.290 € Festpreis, ohne Agentur-Aufschlag und Monats-Abo.
Berlin am Alexanderplatz – hier zu Hause, deutschlandweit im Einsatz.
Stell einem beliebigen Webdesigner in Berlin die einfachste Frage der Welt – „Was kostet eine Website?“ – und du bekommst mit ziemlicher Sicherheit die nutzloseste Antwort der Welt zurück: „Kommt drauf an.“
Ich verstehe, warum. Und ich finde es trotzdem daneben. Deshalb mache ich es hier anders und nenne Zahlen.
## Warum kaum jemand über Webdesign Berlin und Geld reden will
Wer in Berlin nach Webdesign sucht, landet schnell in einem seltsamen Graubereich. Auf der einen Seite die 200-Euro-Baukästen, bei denen du am Ende alles selbst zusammenklickst. Auf der anderen die Agenturen mit hübschen Referenzen, aber ohne eine einzige Zahl auf der Website. Stattdessen: „Lassen Sie uns unverbindlich sprechen.“
Dieses „unverbindliche Gespräch“ ist selten unverbindlich. Es ist der Moment, in dem herausgefunden wird, wie viel Budget du hast – und danach richtet sich dann erstaunlich oft der Preis. Ich habe lange genug in dieser Branche gearbeitet, um das nicht mehr charmant zu finden.
Preise zu verstecken hat einen einzigen Zweck: Verhandlungsspielraum. Für die Agentur, nicht für dich. Und ehrlich gesagt kostet dich allein schon das Herausfinden Zeit, die du besser in dein eigenes Geschäft stecken würdest.
## Was Webdesign Berlin bei mir konkret kostet
Ich arbeite mit Festpreisen. Drei Stufen, klar geschnitten:
- **Onepager ab 490 €** – eine Seite, auf ein Ziel zugespitzt. Ideal für den Start, eine Kampagne oder einen sauberen Solo-Auftritt.
- **Business-Website ab 1.290 €** – die mehrseitige Unternehmenswebsite inklusive Blog. Mein häufigster Fall, und das Herzstück meines Angebots für Webdesign Berlin zum Festpreis.
- **Full-Service ab 1.990 €** – größerer Umfang, erweiterte SEO, auf Wunsch Content-Unterstützung.
Das sind keine „ab“-Preise im Sinne von „und dann kommt noch was oben drauf, was wir Ihnen später sagen“. Bevor wir starten, bekommst du ein verbindliches Angebot mit einer Zahl drauf. Diese Zahl gilt. Punkt.
Was ich bewusst nicht mache: monatliche Grundgebühren. Bei den großen Baukasten-Anbietern zahlst du gern mal 30 bis 85 Euro im Monat – dauerhaft. Rechne das auf drei Jahre hoch, dann wird aus dem vermeintlich günstigen Einstieg ein ziemlich teurer Dauerläufer. Bei mir zahlst du einmal, dann gehört die Website dir. Mitsamt allen Dateien.
## Warum Festpreis und nicht Stundensatz
Stundensätze sind für den Dienstleister bequem und für dich ein Blindflug. Du weißt vorher nie, wo du landest. Ich drehe das um: Ich trage das Risiko, dass ein Projekt länger dauert als gedacht – nicht du.
Das zwingt mich übrigens zu etwas Gesundem: sauber zu kalkulieren und den Umfang vorher wirklich zu klären. Ein Festpreis funktioniert nur, wenn beide Seiten wissen, worüber sie reden. Genau dieses Vorab-Klären ist die halbe Miete für ein Projekt ohne böse Überraschungen.
## Was den Preis wirklich nach oben treibt
Wenn dir jemand ohne ein einziges Detail eine Zahl nennt, ist die entweder geraten oder gepolstert. Diese Dinge machen den Unterschied:
- **Der Umfang.** Fünf Seiten sind schneller gebaut als fünfzehn. Klingt banal, wird aber oft schöngeredet.
- **Die Inhalte.** Hast du Texte und Bilder? Super, dann geht es schnell. Muss ich Texte schreiben und Bilder aussuchen, ist das echte Arbeit – und die kostet.
- **Die Funktionen.** Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Buchungssystem, ein Shop oder Mehrsprachigkeit sind es nicht. Sowas kalkuliere ich separat, dafür aber ehrlich.
Alles andere – Hosting-Setup, DSGVO-Basis, technisches SEO, ordentliche Ladezeiten – gehört bei mir zum Grundpreis. Das ist kein „Premium-Paket“, das ist der Standard, den eine Website 2026 haben sollte.
## Mein Rat: Frag nach dem Preis, bevor du dich festlegst
Ich habe zu oft erlebt, dass Selbstständige sich von einem schicken Agentur-Portfolio blenden lassen – und drei Gespräche später bei einem fünfstelligen Angebot landen, für eine Website, die sie eigentlich für einen Bruchteil hätten haben können.
Frag früh nach Preisen. Wer keine nennen will, hat entweder etwas zu verbergen oder noch nie einen Festpreis kalkuliert. Beides ist kein gutes Zeichen.
Und wenn du wissen willst, was in meinem Festpreis für Webdesign Berlin genau steckt und wie der Ablauf aussieht, findest du das alles auf einer Seite – mit Zahlen, ohne „kommt drauf an“. Und wenn du magst, sprechen wir danach über dein Projekt. Unverbindlich. Diesmal wirklich.
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# 404-Fehler beheben: SEO-Auswirkungen & Lösungen
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/404-fehler-website-beheben/
Datum: 2026-04-06
Autor: Stefan Metze
Tags: SEO, Webdesign, Google Search Console, WordPress, Astro
Beschreibung: 404-Fehler schaden dem Google-Ranking und kosten Vertrauen. Wie ich sie mit der Search Console finde, analysiere und mit .htaccess dauerhaft löse.
404-Fehler sehen harmlos aus – haben aber direkte Auswirkungen auf SEO und Nutzervertrauen
Als ich neulich meine eigene Website in der Google Search Console unter die Lupe genommen habe, hat mich eine Zahl direkt angesprungen: 52 URLs die Google kennt, aber nicht erreichen kann. 52 tote Links. Alle mit Status 404 – Not Found.
Ehrlich gesagt hatte ich das zu lange ignoriert. Der Wechsel von WordPress zu Astro liegt schon eine Weile zurück, aber Google hat sich die alten URLs gemerkt. Und solange ich nichts dagegen unternehme, crawlt er die weiter, findet nichts – und zieht im Hintergrund die falschen Schlüsse über meine Website.
## Was 404-Fehler mit SEO zu tun haben
Kurz gesagt: mehr als die meisten denken.
Wenn Google eine URL kennt und sie regelmäßig als 404 zurückbekommt, entfernt er sie irgendwann aus dem Index. Das klingt erstmal gut – alte Seiten weg, sauber. Das Problem ist der Zeitraum dazwischen. Google crawlt neue oder wenig bekannte Seiten seltener. Wenn er dafür aber immer wieder auf tote Seiten stößt, verschwendet er sein sogenanntes Crawl-Budget – die Kapazität, die er pro Website pro Zeitraum aufwendet. Das kann dazu führen, dass wichtige Seiten seltener gecrawlt und aktualisiert werden.
Noch kritischer: Wenn externe Websites auf eine URL verlinken die bei mir 404 zurückgibt, geht dieser "Link-Juice" verloren. Der Link ist da, aber er verpufft ins Nichts.
Kurzum: 404-Fehler sind kein kosmetisches Problem. Sie sind ein strukturelles.
## Wie ich die 404er gefunden habe
Der einfachste Weg führt über die **Google Search Console**. Dort unter *Indexierung → Seiten* findet sich ein Filter für "Nicht gefunden (404)". Google listet dort alle URLs auf, die er kennt aber nicht erreichen konnte – inklusive des letzten Crawling-Datums.
Was mir dabei aufgefallen ist: Einige dieser URLs waren zuletzt im Oktober 2025 gecrawlt worden. Das sind sechs Monate ohne Rückmeldung. Google merkt sich diese URLs trotzdem – er gibt nicht so schnell auf.
Leider lässt sich die Liste in der GSC nicht direkt als CSV exportieren. Ich habe mir die URLs manuell aus den "Beispielseiten" kopiert und in eine Textdatei gepackt – dann ging die Analyse los.
## Die Kategorien: Nicht alle 404er sind gleich
Als ich die 52 URLs durchgegangen bin, hat sich ein klares Muster gezeigt. Ich habe sie in fünf Gruppen eingeteilt – und für jede Gruppe braucht es eine andere Reaktion:
### 1. Alte WordPress-Kategorien und Tags
URLs wie `/category/reisen/` oder `/tag/chatgpt/` – das sind WordPress-Taxonomie-Seiten. In meiner neuen Astro-Website gibt es diese Strukturen nicht mehr. Und ehrlich gesagt: Kein Mensch sucht danach. Hier muss ich gar nichts tun. Google wird diese Seiten mit der Zeit aus dem Index entfernen, wenn er sie oft genug als 404 sieht.
### 2. Alte Blogartikel die ich nicht übernommen habe
URLs wie `/berlin/baustellen-in-berlin/5-sterne-berlin-projekt-friedrichstrasse-100/` – Artikel aus einer anderen Lebensphase meines Blogs, die ich bewusst nicht nach Astro übernommen habe. Für diese gibt es eine bessere Antwort als 404: den HTTP-Status **410 Gone**.
Der Unterschied ist wichtig. 404 sagt: "Diese Seite habe ich gerade nicht gefunden." 410 sagt: "Diese Seite existiert nicht mehr und wird nie wiederkommen." Google reagiert auf 410 deutlich schneller und entfernt diese URLs zügiger aus dem Index. Das ist genau das, was ich will.
### 3. Umbenannte Leistungsseiten
Das ist die kritischste Gruppe – und zum Glück die kleinste. Meine alte Seite `/leistungen/seo/` existiert nicht mehr, weil ich sie zu `/leistungen/seo-und-ki/` umbenannt habe. Hier braucht es eine **301-Weiterleitung**: Google und alle Besucher werden automatisch auf die neue URL umgeleitet, der Link-Juice bleibt erhalten.
Für diese Seiten habe ich außerdem direkt in der Google Search Console unter "URL-Prüfung" eine manuelle Neuindexierung beantragt – so bekommt Google die Korrektur innerhalb von Tagen mit, nicht erst nach Wochen.
### 4. Technische WordPress-Reste
URLs mit Parametern wie `?social_controller=auth` oder `/pagead/gen_204` – das sind Überbleibsel von WordPress-Plugins und Google-Tracking-Mechanismen. Kein echter Besucher ruft diese URLs auf, kein Mensch sucht danach. Hier ist Ignorieren die richtige Strategie.
### 5. Test-Inhalte die nie hätten live sein sollen
`/blog/test-ohne-bild/` – selbsterklärend. Auch das bekommt einen 410.
## Die technische Umsetzung: .htaccess
Da ich auf einem klassischen Apache-Webserver hoste, ist die `.htaccess`-Datei das richtige Werkzeug. Für Astro-Projekte gehört sie in den `public/`-Ordner – beim nächsten Build landet sie automatisch im richtigen Verzeichnis.
So sieht die Struktur aus:
```apache
# 301 – Umgezogen, bitte weiterleiten
Redirect 301 /leistungen/seo/ /leistungen/seo-und-ki/
# 410 – Endgültig weg
Redirect gone /berlin/baustellen-in-berlin/5-sterne-berlin-projekt-friedrichstrasse-100/
Redirect gone /mein-morgen-briefing/freitag-25-august-2023/
Redirect gone /blog/test-ohne-bild/
# ... weitere URLs
```
`Redirect gone` ist dabei die Apache-Kurzform für HTTP 410. Technisch identisch, syntaktisch kürzer als `Redirect 410`.
Wichtig: Falls bereits eine `.htaccess` existiert – und bei Astro-Projekten mit vorherigen WordPress-Migrationen ist das wahrscheinlich – sollte man die neue Datei nicht einfach ersetzen, sondern zusammenführen. Bestehende Weiterleitungen und Caching-Regeln müssen erhalten bleiben.
## Was das mit meiner Website gemacht hat
Ich habe die überarbeitete `.htaccess` eingespielt, die Leistungsseiten in der GSC zur Neuindexierung angemeldet und dann abgewartet. Google braucht ein paar Tage um auf manuelle Anfragen zu reagieren – automatisch kann es Wochen dauern.
Parallel dazu habe ich festgestellt, dass zwei meiner Leistungsseiten – `/leistungen/print/` und `/leistungen/online-marketing/` – ebenfalls als 404 gemeldet waren, obwohl sie existieren. Letztes Crawling: Februar 2026. Zwei Monate ohne Besuch von Google. Das ist kein technisches Problem, sondern ein Sichtbarkeitsproblem: Seiten die wenig externe Links haben, werden seltener gecrawlt. Auch hier hilft die manuelle Neuindexierung über die GSC.
## Was ich daraus gelernt habe
Die Google Search Console ist kein Tool das man einmal einrichtet und vergisst. Sie ist ein Frühwarnsystem. Wer regelmäßig – ich würde sagen einmal im Monat – einen Blick in die Berichte wirft, erkennt Probleme bevor sie sich aufschaukeln.
Für alle die von WordPress auf ein statisches System wie Astro gewechselt haben: Die alten URL-Strukturen verschwinden nicht einfach aus Googles Gedächtnis. Eine saubere Weiterleitungsstrategie direkt nach der Migration spart später viel Aufwand.
Und noch etwas: 404-Fehler sind oft ein Symptom dafür, dass die eigene Website zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Wenn Google eine Seite seit sechs Monaten nicht gecrawlt hat, ist das ein Signal – kein Drama, aber ein Hinweis dass Content, interne Verlinkung und technische Basis einen genaueren Blick verdienen.
Wenn du wissen willst wie deine Website in der Google Search Console aussieht und was die Zahlen bedeuten, schau gern auf meine SEO und KI-Optimierung Leistungsseite. Und falls du gerade selbst von WordPress auf ein modernes Framework wechselst oder deine Website generell auf Vordermann bringen willst: Das ist genau der Bereich in dem ich mit professionellem Webdesign und Astro-Webseiten helfe.
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# Fotostrecken – Bilder, die bleiben dürfen
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/fotostrecken-bilder-die-bleiben/
Datum: 2026-03-30
Autor: Stefan Metze
Tags: fotografie, social media, webdesign, content, blogging
Beschreibung: Warum ich auf meiner Website Fotostrecken eingeführt habe: Weil gute Bilder mehr verdienen als 24 Stunden Sichtbarkeit in einem Social-Media-Feed, der sie sofort wieder vergisst.
Miami Beach, Dezember 2016 – ein Moment, der auf Instagram längst vergessen wäre
Ich scrolle durch meinen Instagram-Feed und sehe Bilder, die ich vor zwei Wochen gepostet habe. Likes: 23. Reichweite: irgendwas unter 200. Das Bild ist technisch gut, die Stimmung stimmt, aber der Algorithmus hat entschieden: vorbei. Nächstes.
Und da habe ich mich gefragt: Warum lege ich meine besten Fotos in eine Maschine, die sie nach 24 Stunden vergisst?
## Das Problem mit Social Media und Fotografie
Wir leben in einer Zeit, in der mehr fotografiert wird als je zuvor. Gleichzeitig waren Fotos noch nie so kurzlebig. Ein Instagram-Post hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 21 Stunden. Ein Tweet mit Bild? Etwa 18 Minuten. TikTok, Stories, Reels – alles designed für den Moment, nicht für die Dauer.
Das ist okay für Selfies und Mittagessen-Fotos. Aber was ist mit den Bildern, in denen wirklich etwas steckt? Die Aufnahmen von einer Reise, die dich verändert hat. Die Straßenszene, bei der das Licht zufällig perfekt war. Der Moment, den du festgehalten hast und der eine Geschichte erzählt.
Diese Bilder verdienen mehr als einen Platz im endlosen Scroll. Sie verdienen einen Ort, an dem sie bleiben dürfen.
## Warum ich Fotostrecken auf meiner Website eingeführt habe
Die Idee war eigentlich simpel: Ich nehme meine besten Fotos aus verschiedenen Reisen und Momenten und zeige sie als kuratierte Fotostrecken auf meiner eigenen Website. Nicht als Galerie-Dump mit 200 Bildern, sondern als erzählte Bildstrecke – mit Kontext, mit Geschichte, mit Sorgfalt.
Die [erste Fotostrecke ist Miami Beach](/fotostrecken/miami-beach-dezember-2016/), Dezember 2016. Zehn Bilder. Ocean Drive, Art Deco, South Beach. Bilder, die auf Instagram vor Jahren untergegangen wären. Auf meiner Website stehen sie jetzt – optimiert, in voller Auflösung, mit Lightbox zum Durchklicken und mit Bildunterschriften, die den Kontext liefern.
Und das Schönste daran: Kein Algorithmus entscheidet, ob sie gesehen werden. Kein Feed schiebt sie nach unten. Sie sind einfach da.
## Eigene Plattform statt gemieteter Reichweite
Als Webdesigner predige ich meinen Kunden seit Jahren: Baut auf eigenem Grund. Setzt nicht alles auf Social Media. Und dann habe ich genau das mit meinen eigenen Fotos gemacht – sie Instagram gegeben und gehofft, dass der Algorithmus gnädig ist.
Die Fotostrecken sind für mich auch ein Statement: Meine Inhalte gehören mir. Nicht Meta, nicht X, nicht irgendeinem Konzern, der morgen die Regeln ändert oder die Plattform abschaltet.
Das heißt nicht, dass ich Social Media aufgebe. Ich nutze es weiter – aber als Teaser, als Einladung. Das Beste zeige ich auf meiner eigenen Bühne. Der Unterschied: Wenn jemand meine Fotostrecke in drei Jahren über Google findet, ist sie immer noch da. Versuche das mal mit einem Instagram-Post von 2023.
## Technisch: Wie die Fotostrecken funktionieren
Weil ich Nerd bin und es mich juckt, hier ein kurzer Blick unter die Haube: Die Fotostrecken laufen auf Astro, meinem Static Site Generator. Jede Strecke ist eine eigene Seite mit optimierten Bildern – automatisch in verschiedenen Größen generiert und als WebP ausgeliefert.
Dazu gibt es eine Lightbox zum Durchklicken, Touch-Swipe auf dem Handy, Keyboard-Navigation und lazy-loaded Bilder, damit die Seite trotz hochauflösender Fotos blitzschnell lädt. Alles ohne externe Abhängigkeiten, ohne Cookie-Banner, ohne Tracking.
Technisch genau das, was eine Fotopräsentation sein sollte: schnell, schön, ablenkungsfrei.
## Slow Content in einer Fast-Scroll-Welt
Ich glaube, wir bewegen uns gerade in eine Richtung, in der "langsamer" wieder einen Wert bekommt. Nicht als Nostalgie, sondern als bewusste Entscheidung. Podcasts statt TikTok. Newsletter statt Timeline. Und vielleicht: Fotostrecken statt Stories.
Nicht alles muss in 15 Sekunden konsumierbar sein. Manche Bilder brauchen einen Moment. Manche Geschichten brauchen mehr als eine Caption. Und manche Eindrücke wirken erst, wenn man sie in Ruhe betrachten kann – ohne dass unten schon das nächste Reel wartet.
## Was als Nächstes kommt
Miami Beach war der Anfang. Ich habe noch einige Ordner auf meiner Festplatte, die darauf warten, richtig erzählt zu werden. Berlin, natürlich. New York. Und ein paar Orte, die weniger offensichtlich sind.
Wenn du selbst fotografierst und das Gefühl kennst, dass deine besten Bilder im Feed untergehen – vielleicht ist das ein Anstoß. Du brauchst keine aufwändige Portfolio-Website. Ein Blog, eine einfache Galerie-Seite, ein Ort im Netz, der dir gehört. Das reicht.
Deine Bilder haben es verdient, länger zu leben als ein Algorithmus ihnen zugesteht.
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# Selbstfindung als Freelancer in einer Krise
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/wie-finde-ich-zu-mir-selbst-als-freelancer/
Datum: 2026-03-28
Autor: Stefan Metze
Tags: selbstständigkeit, freelancing, persönliche entwicklung, new work
Beschreibung: Wie finde ich zu mir selbst? Als Freelancer im Webdesign musste ich mich durch Corona, KI-Revolution und Wirtschaftskrise neu erfinden. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht.
Freelancer am Scheideweg – Sinnbild für Selbstfindung und Neuanfang in der Selbstständigkeit
Ich sitze an meinem Schreibtisch in Friedrichshain, es ist ein grauer Mittwochmorgen, und ich stelle mir eine Frage, die ich mir vor fünf Jahren nie gestellt hätte: Wie finde ich zu mir selbst? Nicht im Yoga-Retreat-Sinn. Sondern ganz konkret: Wer bin ich beruflich, wenn das, was mich jahrelang definiert hat, plötzlich nicht mehr so funktioniert wie vorher?
Ich bin seit über 20 Jahren selbstständig. Webdesign, SEO, Marketing – das war mein Ding. Kunden kamen, Projekte liefen, das Geschäft war planbar. Und dann kamen die letzten Jahre.
## Die Krise, die keine Pause machte
Es fing mit Corona an. Plötzlich waren Kunden weg, Budgets eingefroren, ganze Branchen lahmgelegt. Als Freelancer hast du kein Kurzarbeitergeld. Du hast dein Konto und deine Rücklagen – und die Hoffnung, dass es irgendwann weitergeht.
Kaum hatte sich die Lage stabilisiert, kam die nächste Welle: Inflation, steigende Kosten, eine allgemeine Wirtschaftskrise, die besonders kleine Unternehmen und deren Marketing-Budgets traf. Und als ob das nicht reicht, tauchte ChatGPT auf und stellte innerhalb weniger Monate die gesamte Branche auf den Kopf.
Plötzlich konnte jeder eine Website "bauen". Plötzlich war SEO-Content in Sekunden generierbar. Plötzlich fragten Kunden: "Brauche ich dich eigentlich noch?"
## Wenn die eigene Identität am Job hängt
Hier wird es persönlich. Denn als Selbstständiger ist die Grenze zwischen dem, was du tust, und dem, wer du bist, verdammt dünn. Du bist nicht einfach Angestellter in einer Firma. Du *bist* die Firma. Dein Name steht drauf. Deine Arbeit ist dein Ausdruck.
Wenn dieses Fundament wackelt, wackelt alles. Und genau da taucht diese Frage auf, die so simpel klingt und so schwer zu beantworten ist: Wie finde ich zu mir selbst – wenn sich alles verändert hat?
Ich glaube, viele Freelancer und Selbstständige kennen dieses Gefühl. Du funktionierst, du machst weiter, du akquirierst, du passt dich an. Aber irgendwann merkst du: Du rennst, ohne zu wissen, wohin eigentlich.
## Sich neu erfinden – aber wie?
Mein erster Impuls war: Mehr lernen. Neue Tools, neue Frameworks, neue Skills. Ich habe mich in AstroJS eingearbeitet, KI-Tools in meinen Workflow integriert, mich mit Themen beschäftigt, die vor zwei Jahren noch Science-Fiction waren. Das war richtig und wichtig.
Aber es hat nicht gereicht.
Denn die eigentliche Frage war nicht "Welches Tool lerne ich als Nächstes?" Die Frage war: Was davon passt wirklich zu mir? Was macht mir Freude? Wo bin ich nicht austauschbar – auch nicht durch eine KI?
Zu mir selbst finden hieß für mich: Ehrlich hinschauen, was ich gut kann, was ich gerne mache und wo ich einen echten Unterschied mache. Nicht was der Markt gerade hyped, nicht was LinkedIn sagt, was man jetzt können muss.
## Was mir geholfen hat
Ich will keine Fünf-Punkte-Liste verkaufen, die alles löst. Aber ein paar Dinge haben bei mir wirklich etwas verändert:
**Abstand vom Lärm.** Ich habe aufgehört, jeden Tag drei Stunden Twitter und LinkedIn zu scrollen. Der ständige Vergleich mit anderen Freelancern, die scheinbar alles besser machen, hat mich mehr blockiert als motiviert.
**Ehrliches Bestandsaufnahme.** Was habe ich die letzten 20 Jahre wirklich gemacht? Nicht was auf dem Papier steht, sondern was hat funktioniert, was hat Spaß gemacht, wo kamen die besten Ergebnisse? Bei mir war das immer dann, wenn ich direkt mit Menschen gearbeitet habe. Nicht über Account-Manager, nicht über Ticket-Systeme – persönlich.
**Altes loslassen.** Ich habe mich von dem Gedanken verabschiedet, dass ich alles anbieten muss. Nicht jeder Auftrag ist ein guter Auftrag. Nicht jede Technologie muss in mein Portfolio. Weniger Angebot, aber dafür das Richtige.
**KI als Partner, nicht als Bedrohung.** Statt gegen KI zu kämpfen, habe ich sie in meine Arbeit integriert. Nicht um mich zu ersetzen, sondern um schneller und besser zu werden. Die Kombination aus 20 Jahren Erfahrung und modernen KI-Tools – das ist etwas, was kein Baukasten und kein Prompt allein liefern kann.
## Die Antwort ist keine Antwort
Wie finde ich zu mir selbst? Ich glaube, die ehrliche Antwort ist: Es ist kein Moment, sondern ein Prozess. Und er hört nicht auf.
Ich bin heute ein anderer Freelancer als vor fünf Jahren. Mein Stack hat sich verändert, meine Kunden haben sich verändert, meine Arbeitsweise hat sich verändert. Aber der Kern ist geblieben: Ich baue Dinge fürs Web, die funktionieren. Für echte Menschen mit echten Zielen.
Der Unterschied ist: Ich mache es heute bewusster. Ich weiß besser, warum ich es mache und für wen. Und ich sage öfter Nein – zu Projekten, die nicht passen, zu Trends, die mich nicht weiterbringen, zu der Illusion, dass man als Freelancer alles können und alles mitmachen muss.
## Was das für dich bedeuten könnte
Wenn du gerade in einer ähnlichen Situation steckst – ob als Freelancer, Selbstständiger oder Unternehmer – dann will ich dir eine Sache mitgeben: Die Frage "Wie finde ich zu mir selbst?" ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Zeichen dafür, dass du merkst, dass sich etwas ändern muss. Und das ist der erste Schritt.
Du musst nicht alles auf einmal umkrempeln. Fang damit an, ehrlich hinzuschauen: Was davon, was du heute machst, würdest du nochmal so anfangen? Und was schlepst du nur mit, weil es halt schon immer so war?
Die Krisen der letzten Jahre haben vielen von uns den Boden unter den Füßen weggezogen. Aber sie haben auch eine Chance geschaffen: Neu zu entscheiden, wer wir sein wollen. Nicht trotz der Veränderungen, sondern wegen ihnen.
Ich bin noch mittendrin. Aber ich laufe nicht mehr blind. Und das ist schon ziemlich viel.
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# Die neue Codex App: Eine Desktop-Zentrale für KI-Agenten
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/codex-app-neue-desktop-zentrale/
Datum: 2026-02-06
Autor: Stefan Metze
Tags: OpenAI, Codex, KI, Tools
Beschreibung: OpenAI bringt Codex als Desktop-App auf den Mac. Ich schaue auf Funktionen, Einsatzfelder und warum das Tool den Arbeitsalltag mit KI-Agenten deutlich strukturierter macht.
Open AI Codex App für Mac - Screenshot der Desktop-Zentrale für KI-Agenten
## Kurzfassung
Die Codex App ist OpenAIs neue Desktop-Zentrale für KI-Agenten. Sie bringt parallele Tasks in getrennten Threads, Worktree-Unterstützung, integrierte Git-Funktionen und eine klar fokussierte Arbeitsumgebung zusammen. Damit wird das Delegieren, Überwachen und Reviewen von Agentenarbeit deutlich strukturierter.
## Was ist die Codex App?
Die Codex App ist eine Desktop-Anwendung, die als Kommandozentrale für agentisches Arbeiten gedacht ist. Statt sich nur auf Terminal oder IDE zu verlassen, kann man mehrere Agenten parallel steuern, Aufgaben nach Projekten gruppieren und die Ergebnisse direkt im Thread nachvollziehen.
## Die wichtigsten Funktionen im Überblick
### 1) Parallele Agenten pro Projekt
Mehrere Tasks laufen getrennt voneinander in eigenen Threads. Das erleichtert Multitasking, ohne dass Kontext verloren geht.
### 2) Worktrees für saubere Isolation
Die App bringt Worktree-Support mit, damit unterschiedliche Aufgaben im selben Repository parallel laufen können, ohne sich gegenseitig zu blockieren.
### 3) Integrierte Git-Tools
Änderungen lassen sich direkt in der App diffen und kommentieren. Zudem sind Commit und weitere Standard-Aktionen im Workflow integriert.
Codex App Automations Dashboard
### 4) Automationen für Dauerbetrieb
Codex arbeitet im Hintergrund an routinemäßigen, aber wichtigen Aufgaben: tägliche Issue-Triage, Zusammenfassung von CI-Fehlern, tägliche Release-Briefs, Warnmeldungs-Überwachung und mehr. Automatisierungen kombinieren Anweisungen mit optionalen Skills und laufen nach einem festgelegten Zeitplan. Die Ergebnisse landen in einer Überprüfungswarteschlange, sodass man jederzeit wieder einsteigen und weiterarbeiten kann.
### 5) Fähigkeiten und Team-Customization
Über das bloße Schreiben von Code hinaus kann man Codex mit Fähigkeiten erweitern, die auf die Standards des Teams zugeschnitten sind. OpenAI bietet eine wachsende Bibliothek kurierter Skills, etwa:
- **Design umsetzen**: Figma-Designs direkt in produktionsreife UI mit visueller 1:1-Übereinstimmung konvertieren
- **Projekt-Management**: Integration mit Linear für Issue-Triage, Release-Tracking und Team-Koordination
- **Cloud-Deployment**: Web-Apps auf Cloudflare, Netlify, Render oder Vercel automatisch bereitstellen
- **Bildgenerierung**: DALL-E Integration für Website-Assets, UI-Mockups und Spiel-Grafiken
- **Dokumente**: PDF, Excel-Tabellen und DOCX-Dateien mit professioneller Formatierung erstellen und bearbeiten
Fähigkeiten lassen sich auch selbst erstellen und ins Repository einchecken, um sie dem ganzen Team zur Verfügung zu stellen. Damit wird Codex zur echten Erweiterung des Team-Workflows.
## Die Skills von Codex im Detail
Das Skill-System ist das Herzstück der Erweiterbarkeit. Statt dass jeder Agent mit den gleichen Fähigkeiten arbeitet, können Skills auf die spezifischen Anforderungen des Teams zugeschnitten werden.
Codex App Skills Dashboard
### Design-Skills: Von Figma zur produktionsreifen UI
Der **Design-to-Code**-Skill ist wahrscheinlich einer der einflussreichsten. Der Agent kann dafür:
- Figma-Designs direkt in ihrem Visual-Export einlesen
- Die Designs 1:1 in HTML, React oder anderen UI-Frameworks umsetzen
- Responsive-Design automatisch anpassen
- Tailwind, CSS oder andere Styling-Systeme verwenden, je nach Team-Standard
- Die gesamte UI-Hierarchie korrekt aufbauen und Komponenten sauber strukturieren
Für Designer und Frontend-Teams spart das Wochen an Übergabeprozessen. Der Agent agiert als "Always-On Designer-to-Dev"-Bridge.
### Projekt-Management: Linear, GitHub Issues und darüber hinaus
Der **Project-Management**-Skill integriert sich mit Tools wie Linear (bald auch GitHub Issues und andere):
- Automatische Issue-Triage: Der Agent liest neue Issues, kategorisiert sie, schätzt Aufwand und ordnet sie priorisiert ein
- Release-Tracking: Automatisches Sammeln von Commit-Messages und Changelogs
- Team-Koordination: Der Agent kann Issues zuweisen, Labels setzen und Abhängigkeiten dokumentieren
- Daily/Weekly Summaries: Automatische Berichte über den Stand von Projekten
Das erspart den klassischen "Status-Meeting"-Overhead und hält die Teambasis konsistent auf dem neuesten Stand.
### Cloud & Deployment: Automatisch Live gehen
Der **Cloud-Deployment**-Skill ermöglicht direkte Integration mit:
- **Vercel** für Next.js und React-Apps
- **Netlify** für Static Sites und Jamstack
- **Cloudflare** für Workers und globale Edge-Deployments
- **Render** für Backend und API-Services
Der Agent kann:
- Build und Deployment automatisieren
- Umgebungsvariablen konfigurieren
- Domain und DNS-Einstellungen verwalten
- Preview-Links generieren und Team benachrichtigen
Damit sind neue Versionen live, bevor man sie selbst hätte committen können.
### Bildgenerierung mit DALL-E
Der **Image-Generation**-Skill nutzt DALL-E, um:
- Website-Assets und Illustrationen zu erzeugen
- UI-Mockups mit KI-generierten Elementen zu ergänzen
- Spiel-Grafiken (wie im 3D-Game-Beispiel) automatisch zu erstellen
- Marketing-Assets und Social-Media-Inhalte zu produzieren
Der Agent versteht Design-Briefs, generiert und verfeinert Bilder iterativ bis sie den Anforderungen entsprechen.
### Dokumente: Professional-Grade PDF, Excel und Word
Der **Document**-Skill erzeugt:
- PDF-Dokumente mit komplexem Layout (Reports, Proposals, Invoices)
- Excel-Tabellen mit Formeln, Pivot-Tables und Diagrammen
- DOCX-Dateien (Microsoft Word Format) mit Layouts und Styling
- Automatische Daten-Formatierung und Konsistenz
Besonders nützlich für:
- Automatische Invoice-Generierung
- Report-Automatisierung
- Dokumentation aus Datenquellen
### Custom Skills selbst schreiben
Das ist der eigentliche Power-Move: Skills sind JavaScript/TypeScript-Funktionen, die ins Repository eingecheckt werden:
```typescript
// .codex-skills/deploy-review.js
module.exports = {
name: "deploy-review",
description: "Deploys a feature branch and creates review environment",
async execute(context) {
// Der Agent hat vollen Zugriff auf:
// - context.git.* (Git-Operationen)
// - context.files.* (Dateisystem im Projekt)
// - context.exec.* (Befehle im Sandbox ausführen)
// - context.api.* (API-Aufrufe)
const branch = context.git.currentBranch();
await context.exec.run("npm run build");
// ... weitere Logik
return { previewUrl: "..." };
}
};
```
Teams können damit:
- Spezifische Workflows kodifizieren
- Best Practices als Skills verpacken und allen zur Verfügung stellen
- Interne Tools und APIs integrieren (via Custom APIs in den Skills)
- Onboarding neuer Developer wird viel schneller, weil Standard-Workflows bereits als Skills existieren
### Skills kombinie ren: Powerful Automation Sequences
Der große Vorteil: Skills können kombiniert werden. Ein Beispiel:
1. Developer committed Code auf Feature-Branch
2. "Deploy & Review" Automation triggert
3. Cloud-Deployment-Skill deployed zu Cloudflare Pages
4. Design-Skill validiert visuell gegen Figma-Designs
5. Project-Management-Skill erstellt Review-Task in Linear
6. Team wird benachrichtigt mit Preview-Link
Das ganze kann automatisch laufen – ohne manuelle Zwischenschritte.
### 6) Sicherheit durch Sandboxing
Wie die CLI setzt auch die App auf systemnahes Sandboxing und kontrollierten Zugriff auf Dateien und Befehle. Das ist besonders relevant, wenn Agenten länger und autonom arbeiten.
## Codex überall: App, IDE, Terminal
Ein großer Vorteil: Es ist derselbe Agent, egal wo man arbeitet. Die Codex-App übernimmt automatisch Sitzungsverlauf und Konfiguration aus der CLI und der IDE-Extension, sodass man bestehende Projekte direkt weitermachen kann. Codex ist verfügbar:
- **In der Desktop-App** (macOS, bald Windows/Linux)
- **In der IDE** über Extensions für beliebte Editoren
- **Im Terminal** über CLI (`$ npm i -g @openai/codex`)
- **In der Web-App** über ChatGPT
Alle Interfaces sind über das ChatGPT-Konto verbunden – nahtlos und ohne Kontextverlust.
## Persönlichkeit und Arbeitsweise
Entwickler arbeiten unterschiedlich gerne mit Agenten. Codex bietet deshalb zwei Persönlichkeitsstile, die man mit dem Befehl `/personality` wechseln kann:
- **Pragmatischer Stil**: Direkt, umsetzungsorientiert, effizient
- **Gesprächiger Stil**: Mehr Kommunikation, einfühlsamer, involvierter
Die Fähigkeiten bleiben dieselben – nur die Arbeitsweise ändert sich nach persönlicher Vorliebe.
## Sicherheit: Standardmäßig sicher, flexibel konfigurierbar
Die Codex-App nutzt natives, Open-Source Sandboxing, ähnlich wie die CLI:
- Codex arbeitet isoliert im Ordner oder Branch des aktuellen Projekts
- Für erweiterte Befehle (Netzwerkzugriff, System-Eingriffe) muss der Agent um Erlaubnis bitten
- Projektspezifische und Team-spezifische Regeln erlauben konfigurierte Befehle mit erhöhten Berechtigungen
- Damit bleibt volle Kontrolle ohne lästige Genehmigungen bei routinemäßigen Aufgaben
## Verfügbarkeit und Zugang
Zum Start ist die Codex App auf macOS (Apple Silicon) verfügbar. Codex ist in ChatGPT Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu enthalten; für eine begrenzte Zeit auch in Free und Go. Der Login funktioniert mit dem ChatGPT-Account, alternativ auch mit einem OpenAI-API-Key (mit funktionalen Einschränkungen). Für Windows und Linux bietet OpenAI eine Benachrichtigung an. Wer bereits mit der CLI oder der IDE-Extension arbeitet, kann bestehende Projekte direkt wieder aufnehmen.
## Codex App Download und Installation
Wer die Codex App jetzt herunterladen und installieren möchte, findet alles Wichtige auf der **Codex Get-Started Seite**. Dort gibt es:
- **Download-Links** für macOS
- **Schritt-für-Schritt Setup-Anleitung**
- **Erste Schritte** mit der neuen Desktop-App
- **Dokumentation** für Features und Workflows
- **FAQ** für häufige Fragen
Die Installation ist unkompliziert: einfach die App herunterladen, mit dem ChatGPT-Account einloggen (oder API-Key verwenden), und sofort kann man bestehende oder neue Projekte im Desktop-Interface starten.
**→ [Codex App Download und Getting Started](https://openai.com/de-DE/codex/get-started/)** bei OpenAI
Besonders praktisch: Wer bereits Codex im Terminal über CLI oder als IDE-Extension nutzt, kann sein bestehendes Setup und alle Sitzungsverlauf direkt in der Desktop-App weitermachen – keine Migration nötig, volle Kontinuität.
## Für wen ist die App spannend?
- **Entwickler**, die mehrere Tasks parallel laufen lassen und den Überblick behalten wollen
- **Teams**, die Agenten-Arbeit reviewen, steuern und dabei die Codequalität durch gründlichere Designs, umfassende Tests und aussagekräftige Reviews erhöhen möchten
- **Solo-Dev und Freelancer**, die Code-Reviews, Tests und Änderungen schneller koordinieren wollen
- **Unternehmen**, die von Multi-Agenten-Workflows profitieren und damit Arbeit, die sonst Wochen dauert, in Tagen erledigen
## Mein Fazit
Die Codex App markiert einen echten Wendepunkt: Weg vom "ein Agent, ein Terminal"-Setup hin zu einer echten Arbeitszentrale mit Multi-Agenten-Orchestrierung. Mit Skills, Automatisierungen und tiefem Sicherheit-Design wird es praktikabel, komplexe, lang andauernde Projekte Agenten anzuvertrauen – Aufgaben, die sonst Wochen dauern, sind in Tagen machbar.
Besonders beeindruckend ist die Vision: Codex kann nicht nur Code schreiben, sondern Code *nutzen*, um Arbeit zu erledigen – das reicht von Designumsetzen über Cloud-Deployment bis zu komplettem Projekt-Management. Ein Beispiel aus OpenAIs eigener Nutzung: Codex erstellte ein komplettes 3D-Rennspiel (Voxel Velocity) in einer einzigen Iteration, übernahm die Rollen von Designer, Entwickler und QA-Tester und spielte das Spiel selbst, um es zu validieren.
Wer regelmäßig mit KI-Agenten arbeitet oder Teams mit Entwicklung beginnen, bekommt hier ein fokussiertes, sicheres und erweiterbares Setup mit klaren Prozessen und voller Kontrolle über die Agent-Arbeit.
Wer mehr erfahren will: OpenAI Codex und der ausführliche Blog-Post zur Einführung der Codex-App.
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# Wochenrückblick Woche 27 - 2025
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/wochenrueckblick-kw27/
Datum: 2025-07-07
Autor: Stefan Metze
Tags: Blogging, Wordpress, astro, berlin
Beschreibung: Mein erster Wochenrückblick: Projekte, Berlin, Wachstum und Inspiration. Warum Reflektion und Teilen für mich der Schlüssel zum Besserwerden sind.
Neues Halbjahr, neue Chancen! Inspiriert von Marcus Jaschens Rückblick-Serie starte ich jetzt mein eigenes Weekly Recap. Warum? Weil Wachstum nur passiert, wenn wir reflektieren, teilen und gemeinsam besser werden. Let’s go!
## 🏗️ MYND-Tower Berlin Alexanderplatz
Der MYND-Tower am Berliner Alexanderplatz Ende Juni 2025
Fangen wir mal an was mir von meinem Haus in Berlin Friedrichshain am stärksten ins Auge fällt: es ist das Wachstum des MYND-Towers am Alexanderplatz. Hier ist nun gut die Hälfte der künftigen Bauhöhe von ca. 135 Metern erreicht. Als eingefleischter New York Fan würde ich mich natürlich über mehr Höhe freuen, aber alles was die Berliner Skyline oberhalb der Berliner Traufhöhe prägt ist aus meiner Sicht erfreulich.
## 📈 Google Search Console
Die neuen Statistiken in der Google Search Console
In der letzten Woche ist in meiner Google Search Console plötzlich ein neuer Tab Namens 💡 Statistiken in der linken Sidebar aufgetaucht. Die Statistiken ersetzen die bisher in der Beta-Phase befindlichen Search Console Insights. Ich glaube bei den Klicks spielen die Daten aus Google Analytics keine Rolle mehr. Zu sehen sind jedenfalls die stärksten Seiten so wie passend dazu Aufwärts- und Abwärts Trends. Gleiches gilt für die beleibtesten Suchanfragen.
## 👨🏻💻 Projekte
Während der Umbau der Creatives Berlin Webseite von WordPress zu Astro auf Hochtouren läuft, gehen natürlich auch Kundenprojekte weiter. Hier sind gerade zwei Projekte spannend, ebenfalls Astro und Wordpress.
### Soulsports by Alexa von Heyden
Wordpress Theme für Soulsports by Alexa von Heyden
Das neueste Projekt von Alexa von Heyden heisst Soulsports - ihre Philosophie: Bauch, Beine, Seele. Soulsports ist kein Fitnessprogramm, sondern Alexas ganzheitlicher Ansatz für Körper, Geist und Seele.
Gemeinsam entwicklen wir gerade das Wordpress FSE Theme. Es werden Templates für Einzelseiten und verschiedene Blog-Artikel Typen erzeugt. Zu dem Design gehört hier auch SEO auf die Agenda. Wir nutzen dafür das Yoast SEO Plugin, wleches aus meiner Sicht mit am einfachsten zu bedienen ist.
Wenn das Projekt vollständig abgeschlossen ist, werde ich drüben auf unserer Agenturseite Creatives Berlin genauer zu dem Projekt berichten.
### Solarstallations - Sonnenenergie für Mecklenburg-Vorpommern
Vorschau der Startseite der Solarstallations UG
Die Solarstallations UG aus Rostock hat mich damit beauftragt eine performante Webseite zu bauen, die die Inhalte des Unternehmens wirklich gut sichtbar macht. Auch hier ist meine Wahl auf Astro gefallen. Denn die Seite ist am Ende statisch und somit rasend schnell, es soll auf Plugins und anderen Schnick Schnack der am Ende wieder tausende Cookies in die Seite einpflanzt verzichtet werden. Und so können wir auch hier auf einen hässlichen, störenden und vielleicht noch kostenintensiven Cookie Banner verzichten.
Die bisherige Seite lief basierend auf dem Baukasten-System Wix. Das sieht in der Werbung immer alles sehr fancy aus, aber als Betreiber der Seite muss man sich trotzdem ständig mit all den Sachen wie SEO, Bildoptimierung, Textoptimierung, Cookiebanner und all dem Kram auseinandersetzen. Da war die Entscheidung für den Kunden einfacher all dies mir in die Hand zu geben und bei kleinen Änderungen auf mich zurück zu kommen. Easy 😏
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# Hallo Astro - Tschüss Wordpress 🚀
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/hallo-astro-tschuess-wordpress/
Datum: 2025-06-30
Autor: Stefan Metze
Tags: astro, Wordpress, blogging
Beschreibung: Warum ich WordPress den Rücken kehre und auf AstroJS setze: Schneller, moderner, einfacher – mein Erfahrungsbericht zum Website-Umzug.
## Vorweg
Kürzlich habe ich auf meiner Webseite hier einige Änderungen vorgenommen. Genauer gesagt habe ich eine gravierende Änderung vorgenommen. Ich habe meine Webseite auf AstroJS umgebaut und Wordpress hinter mir gelassen. Nachfolgend möchte ich erklären was mich zu dem Umstieg bewegt hat und welche Vorteile ich hier sehe die mir Wordpress einfach nicht mehr geboten hat.
## Warum jetzt nun der Wechsel von Wordpress zu Astro?
In letzter Zeit hatte ich immer öfter das Gefühl, dass WordPress nicht mehr zu mir passt. Was früher mal als offene Plattform für Blogger gedacht war, wirkt heute oft wie ein träger Koloss. Hinzu kommt: In der Community gab es in den letzten Jahren vermehrt Unstimmigkeiten rund um Entscheidungen des WordPress-CEOs – inklusive Bedenken, was die langfristige Entwicklungsrichtung angeht. Für mich war das ein Warnsignal.
Auch das Full Site Editing (FSE) ist zwar ein beeindruckendes Feature, aber am Ende des Tages bleibt es eben eine browserbasierte Lösung. Und ganz ehrlich: Ich mag keine Tools, bei denen alles im Browser zusammengeklickt wird und dann irgendwo in einer Datenbank auf einem fremden Server liegt. Wenn ich eine Website baue, will ich den Code besitzen – als echte Dateien, die ich lokal sichern, versionieren und jederzeit nachvollziehen kann.
Astro gibt mir genau das zurück: Kontrolle. Klarer Code. Keine Datenbank. Keine Abhängigkeit von einem komplexen CMS oder dem Wohlwollen eines zentralen Ökosystems.
## Vorteile von Astro gegenüber Wordpress
Astro bietet mir nun zahlreiche Vorteile die ich gegenüber Wordpress sehe. Ich liste hier mal einige auf die mir am wichtigsten sind und die mich letztendlich dazu bewegt haben mich für Astro zu entscheiden.
### Sicherheit
Astro generiert statische Seiten, wodurch typische Angriffsflächen wie bei dynamischen CMS entfallen. Ohne Backend und Datenbank gibt es weniger potenzielle Sicherheitslücken, die ausgenutzt werden könnten.
### Geringer Wartungsaufwand
Da Astro keine komplexe Server- oder Datenbankinfrastruktur benötigt, reduziert sich der Wartungsaufwand erheblich. Es müssen keine regelmäßigen Updates für Plugins, Themes oder das CMS selbst durchgeführt werden.
### Keine Datenbank erforderlich
Astro speichert Inhalte in Markdown-Dateien. Dadurch entfällt die Notwendigkeit einer Datenbank, was die Komplexität und mögliche Fehlerquellen weiter minimiert.
### Schnelle Ladezeiten
Statische Seiten werden direkt vom Server ausgeliefert, ohne dass Inhalte erst generiert werden müssen. Das sorgt für extrem schnelle Ladezeiten und eine bessere Nutzererfahrung.
### Keine unnötigen Skripte
Astro lädt standardmäßig kein JavaScript im Frontend, sofern es nicht explizit benötigt wird. Dadurch werden Seiten schlanker und performanter.
### Möglichkeit auf Cookies zu verzichten
Da keine dynamischen Tracking- oder Session-Skripte notwendig sind, kann die Webseite oft komplett ohne Cookies auskommen. Das vereinfacht die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und verbessert die Privatsphäre der Nutzer.
## Die Planung des Umzugs
Da meine Seite ohnehin recht klein war, fiel mir der Umzug zu Astro auch recht leicht. Die Texte und Bilder meiner bisherigen Artikel habe ich gespeichert und mir ein paar Notizen dazu gemacht.
## Schritt-für-Schritt: Migration von Wordpress zu Astro
1. Wie schon beschrieben habe ich die bisherigen Artikel meiner Wordpress-Seite manuell gespeichert und mir ein paar Notizen dazu gemacht.
2. Danach habe ich eine neue Astro Seite lokal auf meinem Mac angelegt und getestet ob alles läuft.
3. Mein bisheriges Wordpress Design hatte ich vorher komplett als HTML&CSS Design vorliegen. Also praktisch ein Dummy. Es fiel also nicht schwer diese Dateien wieder zu verwenden
4. Da ich vorher wirklich so gut wie keine Erfahrungen mit Astro hatte, entschied ich mich erst ein mal das von Astro selbst zur Verfügung gestellte Blog-Tutorial "Build your first Astro Blog" zu machen um ein grundlegendes Verständnis zu erhalten.
5. Im nächsten Schritt begann ich nun im Code-Editor meiner Wahl, das ist VSCode, mit der Strukturierung der Seite. Es werden Komponenten, Layouts und Seiten angelegt.
6. Nun konnte ich damit beginnen meinen HTML&CSS Dummy zu zerteilen und in die entsprechenden Astro-Dateien einzubauen. Dank der Co-Pilot Integration in VSCode war die Umsetzung sehr einfach und verständlich, denn ich konnte immer nach allem fragen und ich bekam geduldig alle nötigen Antworten und Hilfen.
7. Als das Grundgerüst stand, habe ich meinen ersten Blogartikel den ich zuvor manuell gespeichert habe in die Markdown Datei übertragen. Das ist das schöne an Astro, das Blogartikel in einem so schönen und einfachen Format wie Markdown erzeugt werden können. Was mir das auch sehr entgegen kommt, ist dass Markdown in Astro auch HTML Auszeichnungen unterstützt. So ist schnell mal ein Link oder Bild eingesetzt und die SEO-relevanten Angaben dazu sind auch einfacher zu setzen.
8. Mit der Hilfe des Co-Pilots konnte ich das Frontmatter meiner Markdown Dateien so erweitern, dass im Head des HTML auch die ganzen Meta-Tags für OpenGraph und TwitterCards ausgegeben werden. Dadurch sehen die Artikel auch beim Teilen in den Sozialen Medien gleich ansprechend aus.
9. Nun als alles stand war es dann so weit: ich machte die Wordpress Seite platt, löschte alle Dateien aus dem Root-Verzeichnis vom Webserver und dann konnte ich die fertige und statische Astro-Seite hochladen.
10. Ein paar Anpassungen waren dann noch nötig. Eine Sitemap musste her, ebenso die robots.txt und alles sollte an die Google Serach Console neu übermittelt werden.
## Herausforderungen und Lösungen
Die 10 Punkte waren nun natürlich ein kleiner Abriss der Umsetzung. In späteren Artikeln werde ich ins Detail gehen und Euch die einzelnen Fallstricke genauer erklären. Aber ich muss sagen dass der Umstieg wirklich nicht schwer ist. Besonders durch die Hilfen des Co-Pilots fühlte ich mich immer auf der sicheren Seite.
Natürlich fehlen Funktionen die Wordpress vorher geboten hatte, so zum Beispiel die Kommentarfunktion. Aber ganz ehrlich: ich weiss gar nicht mehr wann das letzte Mal jemand auf diesem Blog hier jemand einen Artikel kommentiert hatte. Ich weiss nicht ob es bereits eine Fedivers Anbindung für Astro gibt, aber ich werde meine Artikel stets auch auf Mastodon und Bluesky teilen.
## Meine Erfahrungen nach dem Umstieg
Der größte Unterschied der sofort zu erkennen ist, ist die Ladegeschwindigkeit der Seite. Der ganze Wordpress Schnick-Schack der vorher geladen werden musste, die Datenbankabfragen, all das fällt weg. Was auch wegfällt ist der lästige Cookie-Banner. Es gibt einfach keine Cookies mehr.
## Fazit
Ich bin froh dass ich den Umstieg gemacht habe. Es fühlt sich frei an. Ich habe wieder mehr Kontrolle über alles und das Erzeugen von Design und Inhalten ist weder schwerfällig noch muss ich es in einem Browser machen.
Es ist trotzdem noch viel hier zu erledigen. Die Seite hier soll natürlich kein Blog bleiben. Ich möchte hier meine Dienstleistungen rund um Wordpress, Astro, Hugo, SEO und Online-Marketing anbieten und darüber berichten – zum Beispiel Webdesign Berlin zum Festpreis, genau mit der schlanken Astro-Technik aus diesem Artikel. Ein Kontaktformular muss her und dann muss das ganze weiter für Suchmaschinen und für die Ausgabe in KI-Ergebnissen optimiert werden. Darauf werde ich in meinen nächsten Artikel über Astro näher eingehen.
Ihr könnt mir hier bei Mastodon oder hier bei Bluesky gern Eure Gedanken hinterlassen.
Bereit für eine Website, die wirklich performt?
Erfahren Sie, wie Sie mit modernen Technologien wie Astro und WordPress Block-Themes Ihre Online-Präsenz stärken und Ihre Ziele erreichen können – schnell, sicher und auf Wunsch komplett ohne Cookies.
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# Guten Morgen Berlin Friedrichshain
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/guten-morgen-berlin/
Datum: 2025-03-22
Autor: Stefan Metze
Tags: berlin, blogging
Beschreibung: Frühling in Berlin: Sonne, Energie und neue Projekte. Mein Blick auf Friedrichshain, Stadtentwicklung und moderne Web-Technologien.
Es ist Frühling in Berlin.
Die Sonne steht wieder höher, die Tage sind länger, der Kaffee schmeckt besser.
Und ganz ehrlich: Diese Energie ist nicht nur draußen – sie kommt auch von innen. Ich spüre es – und wenn du auch was vorhast, spürst du’s wahrscheinlich genauso.
Ich schau aus meinem Fenster in Friedrichshain.
Unten rauscht die Stadt. Vor mir: irgendwas mit Vergangenheit, dahinter Neubauten, Kräne, Visionen. Berlin halt. Immer in Bewegung. Immer im Umbau.
Und genau das ist mein Vibe für diesen Frühling: **bauen, umsetzen, vorankommen**.
Blick über Berlin Friedrichshain
Der Winter war zäh.
Dunkel, laut im Kopf, langsam im Herzen.
Aber jetzt? Jetzt ist alles da, was es braucht, um wieder zu feuern:
📍 Licht
📍 Luft
📍 Bewegung
📍 Momentum
Ich hab mir für die nächsten Wochen und Monate einiges aufgeladen – nicht als „To-Do-Liste“, sondern als Ansage an mich selbst:
WordPress-Projekte umsetzen, aber nicht dieser Baukasten-Kram – sondern schlanke, durchdachte Block-Themes, die wirklich was können.
Hugo & Astro lernen und liefern – nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern live am echten Projekt. Ich will zeigen, wie moderne, wartungsarme Websites aussehen können – schnelles, schlankes Webdesign Berlin, direkt aus Friedrichshain.
Bloggen über Berlin – nicht über Touri-Kram, sondern über das, was wirklich passiert: Infrastruktur, Stadtentwicklung, Bauprojekte. Wo Berlin wächst, stockt oder versagt.
Weil das meine Stadt ist. Und weil sie eine verdammt gute Bühne für Content ist.
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# Jahresendspurt 2024: Wachstum trotz Konjunkturflaute
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/jahresendspurt-2024/
Datum: 2024-10-28
Autor: Stefan Metze
Tags: berlin, blogging, jahresendspurt
Beschreibung: Jahresendspurt 2024: Rückblick, Herausforderungen, Wachstum und neue Projekte in Berlin. Wie ich das Jahr als Freelancer erlebt habe.
Nun ist es wieder so weit. Mit der Umstellung der Uhren auf Winterzeit oder Normalzeit, wurde auch das Ende des Jahres eingeläutet. Grund für mich und auch viele andere in der Branche den Jahresendspurt einzulegen aber auch schon mal einen ersten Blick zurück in das noch laufende Jahr zu werfen.
## 2024 – alles andere als ein einfaches Jahr
Ich weiss, in der Branche und im allgemeinen sind viele darauf bedacht sich darüber zu beschweren wie schlecht es doch läuft. Aber es ist wie es ist: das Jahr war nicht gut. Besonders vor den Sommerferien haben mehrere Kunden ihre Aufträge kurzfristig storniert oder das Leistungsspektrum verkürzt.
Die Konjunkturflaute greift halt um sich und kommt bei allen an. Das bekomme ich eben auch zu spüren. Neben der Konjunkturflaute fassen auch KI’s immer stärker Fuß, so sind diverse Dienstleistungen die vorher ein Mensch erledigt hat, von Kunden Inhouse mittlerweile schneller und einfacher selbst zu erledigen.
## Also doch Wachstum?
Wie kann ich jetzt plötzlich von Wachstum sprechen? Alles eine Frage des Blickwinkels. All die ganzen letzten Jahre in denen uns der stetig wachsende Wohlstand einen sicheren Hafen bot, brauchten sich viele von uns nicht so sehr um Aufträge und Neukunden kümmern. Sie kamen einfach, durch Empfehlung oder manchmal auch ganz spontan aus einem Gespräch heraus. Das ist nun fast vorbei und deshalb müssen wir teilweise zurück zu den Wurzeln in eine Zeit in der man selbst und ständig um neue Aufträge kämpfen musste.
Und auch für uns Freelancer stehen KI’s in umfangreichen fast unüberschaubarem Maße zur Verfügung. Also ab geht’s. Da kann neues gelernt werden, besonders wenn es Coding Defizite gibt, da können Texte überarbeitet werden oder man lässt sich Content-Pläne für die Social Media Strategie erstellen. Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich. Nur muss man halt loslegen, viel rum probieren und auch mal damit leben dass etwas nicht so klappt wie man dachte. Vor allem sollte man sich aber nicht reinreden lassen, von den Zweiflern, Bedenkenträgern und Angsthasen.
Wachstum kann also auch auf dieser Ebene stattfinden. Indem man sich neues aneignet, das Ranking der eigenen Seite verbessert oder die persönliche Reichweite im Netz erhöht. Jeder Post, jeder Artikel, jede neue Unterseite, jede Kundenmail, all das ist Wachstum…auch wenn einige darüber jetzt erhaben schmunzeln mögen.
### Webseitenpflege
Für mich bedeutet das jetzt konkret, dass ich meine Webseiten die ich so betreibe alle mal überarbeiten und überdenken werde. Wie ich ja schon mal erwähnte, habe ich mich bereits mit dem Static Site Generator Hugo beschäftigt. Bis heute fasziniert mich diese atemberaubende Geschwindigkeit mit Hugo erstellter Seiten. Jedoch bin ich noch zu keinem konkreten Projekt gekommen um das mal richtig zum Einsatz zu bringen. Ich denke dass sich das demnächst ändern wird. Mehr dazu im nächsten Artikel.
Meine anderen Seiten, vor allem die Creatives Berlin Seite werde ich weiter mit Inhalt füllen. Hier war es die letzten Monate so, dass mich die Fülle dessen was ich da eigentlich erledigen müsste, völlig überwältigt hat. Es war einfach zu viel. Was ist die Folge? Man macht dann gar nichts, anderes ist vermeintlich wichtiger. Nun aber habe ich einen Weg gefunden wie ich da trotzdem weiter komme. Die Schritte werden dann eben einfach kleiner. Ich gehe jetzt section-Weise vor. Jeder Hero, jede Sektion wird als ein Schritt betrachtet. Müsste die WordPress Unterseite eigentlich 5-7 Sektionen haben, so arbeite ich mich eben einzeln durch. Lieber eine hinzufügen als gar keine.
Und eben das ist auch wieder Wachstum!
## Apropos Wachstum – Berlin wächst jetzt nach oben
Was mich aktuell auch sehr freut: trotz Krisenmodus in der Wirtschaft wird in Berlin weiterhin gebaut. Bauen bzw. nicht bauen ist ja immer ein Indikator wie es um eine Wirtschaft bestellt ist. Berlin verbuchte zuletzt trotz der Schwäche im Bund noch immer ein Wachstum von 1,6%. Die optisch größten Veränderungen sind am Alexanderplatz mit den Bauprojekten MYND Tower und ALX Tower zu beobachten. Über die gesamte Stadt hinweg weit sichtbar ist auch Berlins höchstes Gebäude, der Estrel Tower mit über 170 Metern.
Berlin Friedrichshain mit neuer Skyline.Baustelle des ALX Covivio Tower am Alexanderplatz
Ich bin von Hochhäusern begeistert. Infrastruktur die in die Vertikale geht. Auf kleiner Grundfläche größte Möglichkeiten in die Höhe gestapelt. Es entstehen praktisch Kleinstädte für sich. Die positive Dynamik die von solchen Hochhaus-Clustern ausgehen kann, kann die gesamte Stadt erfassen und beflügeln. Das fasziniert mich immer wieder auf’s Neue.
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# WordPress zu Hugo CMS - Mein Wechsel & Erfahrungen
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/kurze-wordpress-pause/
Datum: 2024-04-11
Autor: Stefan Metze
Tags: wordpress, blogging, freelance
Beschreibung: Meine Erfahrungen mit Hugo und warum ich schließlich zu WordPress zurückgekehrt bin. Ein Blick auf Static Site Generatoren und Block-Themes.
So lautete die Headline hier kürzlich auf der Webseite. Nachdem mein WordPress Blog hier auf dieser Seite mal wieder ziemlich stiefmütterlich von mir behandelt wurde und alterte, hat sich die Technik drum rum natürlich weiterentwickelt. So sind wir mittlerweile im Schnitt bei den meisten Hosting-Anbietern bei PHP Version 8.3 angekommen. Mein letztes WordPress Theme lief aber nur noch mit einer 7.er PHP-Version. Da war es an der Zeit und der Zwang da etwas zu ändern.
## Kurzer Flirt mit HUGO CMS
Natürlich schaut man sich wenn man in der Branche ohnehin ja aktiv ist, permanent um. Was gibt es neues, wohin gehen die Trends. Was in den letzten Jahren immer stärker aufkam waren s.g. Static Site Generators. Also um es einfach zu sagen: Frameworks die meist lokal auf deinem Rechner laufen, du dort alles entwickelst und dann zu einer Webseite zusammenbaust. Und diese Seiten sind dann 100% statisch.
### Vorteile statischer Seiten mit Static Site Generatoren
Die Vorteile erkennt man recht schnell. Statische Seiten sind gegenüber dynamischen Systemen wie WordPress oder Typo3 extrem schnell, da alles auf das Minimum von HTML, CSS und JavaScript reduziert ist. Das surfen macht enorm Spaß, die User kommen schnell an ihre Informationen. Auch diverse Cookie- und Datenschutzthemen fallen hier einfach weg.
Weiterer wichtiger Punkt ist die Sicherheit. Statische Seiten können praktisch nicht angegriffen oder gehackt werden. Und selbst wenn, man hat die komplette Seite ja immer lokal auf dem Rechner, also kann man sie fix wieder herstellen.
### Nachteil der Static Site Generatoren
Die Framworks haben alle eine eigene Templatesprache die man neu lernen muss. Man muss eventuell die ganze bisherige Denke über den Haufen werfen und neu anfangen, wenn man zum Beispiel aus der WordPress-Welt kommt.
Ebenso nachteilig erweist sich der Umstand dass eben keine Funktionen wie Kommentare vorhanden sind. So etwas muss meist mit Drittanbieter-Lösungen nachgerüstet werden, was dann wiederum zu erweiterten Datenschutzthemen führen kann. Das gilt auch für Kontaktformulare.
## Meine Wahl: Hugo CMS
Ich hatte mir also Hugo näher angesehen und war sofort überzeugt von der Einfachheit und Schlichtheit. Das ganze Hugo-Framework auf dem Mac einzurichten war jetzt keine große Sache, wenn man ein bisschen mit dem Terminal des eigenen Mac’s vertraut ist.
Build Websites with Hugo – Brian P. Hogan
Als es dann aber an ein eigenes individuelles Design gehen sollte, wurden die Dinge plötzlich komplizierter. Da war diese Templatesprache Go und diese Verschachtelung der Dateien in Layouts und Partials. Das wollte erst vollständig verstanden werden. Einige YouTube Tutorials und ChatGPT Chats später entschied ich mich dazu ein Buch zu kaufen. Das Buch von Brian P. Hogan war nur auf Englisch zu haben, kein Problem. Es ist auch super verständlich geschrieben und recht schlank gehalten, nichts was einen überfordert. Doch hatte ich das Gefühl dass die Zeit drängt, denn ich bin kein sehr geduldiger Mensch.
Und dann stand da die nächste WordPress Version (6.5) vor der Tür.
## WordPress Full Site Editing
WordPress Themes habe ich bisher immer entweder selbst gecodet oder wenn es komplexer wurde mit der Hilfe von Pinegrow erzeugt. WordPress FSE Themes geistern schon einige Zeit, ja Jahre durch die WordPress Versionen. Um ehrlich zu sein: ich habe da ein paar mal in den Editor geschaut, nicht wirklich die Philosophie dahinter verstanden, den Editor wieder geschlossen und mit klassischen WordPress Themes weiter gemacht.
### Und dann wurde mir da dieses Video auf Youtube vorgeschlagen
Youtube ist meine Lernplattform Nummer 1. Also spült mir der Algorithmus durch meinen Verlauf ständig neue interessante Videos auf die Startseite. So auch folgendes von Jamie Marsland, bei dem es eigentlich nur um die neuen Funktionen der nächsten WordPress Version geht. Da Jamie sehr sympathisch ist, habe ich mich auf seinem Kanal weiter umgesehen und zahlreiche Videos entdeckt in denen er FSE Themes erstellt, bekannte Seiten nachbaut und alles sehr gut erklärt.
Also gab ich dem ganzen FSE Thema noch mal eine Chance, denn das was Jamie da machte sah wirklich sehr einfach aus. Ich richtete mir lokal also eine WordPress Version ein und begann ebenfalls Seiten mit dem WordPress eigenen Editor nachzubauen. Und was soll ich sagen: es funktioniert. Nicht eine Zeile Code muss man schreiben um sogar Designs wie das der New York Times nachzubauen.
### Zwei Wochen intensives WordPress Selbststudium
Ich habe mich also in den letzten zwei Wochen intensiv mit WordPress FSE bzw. Block-Themes beschäftigt und mich dazu entschlossen alle Webseiten die mit klassischen WordPress Themes betrieben werden auf Block-Themes umzubauen. Und genau das wird nun auch mit dieser Seite hier passieren. Denn neben der Einfachheit hat mich auch noch eine erhebliche Performance-Steigerung überzeugt.
## Grundsätzlich minimalistischer Design-Ansatz
Jupp, viel WordPress-Kritiker meinen dass mit WordPress keine komplexen Designs möglich sind. Jaein, das stimmt. Man kann natürlich alles mit WordPress umsetzen was man will nur steht am Ende die Frage: wie bekomme ich regelmäßigen Content in meine schöne fancy WordPress-Seite. Denn darum geht es bei einem CMS doch oder? Regelmäßig Content veröffentlichen, Informationen und Wissen teilen. Was nützt mir das komplexeste Design wenn dieses es mir am Ende zu kompliziert macht Inhalte zu veröffentlichen.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte dass mit dem WordPress-Block/FSE Editor optisch ansprechendere Artikel entstehen werden als wir das bisher gesehen haben. Einfach weil es einfacher geworden ist diese zu erstellen und dabei auch noch zu designen.
Hinzu kommt noch: da fast die gesamte Web-Aufmerksamkeit ohnehin nur noch in Social Media liegt und weiterhin liegen wird, werden wir alle unsere Inhalte auch über Social Media verteilen. Ob das nun Threads, Mastodon, Bluesky, X/Twitter oder Facebook ist, die User sind mit ihrer Mobilen App in diesen Netzwerken und werden darüber auch den Inhalt den wir mit unserer WordPress-Seite bereitstellen aufsuchen wenn er interessant genug ist, also ebenfalls mobil. Von daher bleibt rein was das Design angeht die Antwort bei Minimalismus und Mobilfreundlich stehen.
Ich werde mich also darauf konzentrieren dass meine Seiten schnell laden und auf mobilen Endgeräten die Informationen und Inhalte schnell und einfach zu erfassen sind. Darum geht’s und darum wird’s auch in Zukunft gehen. Wir haben ja nicht nur unsere Mitbewerber sondern seit über einem Jahr auch diverse KI’s als Konkurrenten. Von daher sollten wir alles daran setzen dass Menschen unsere Inhalte bei uns die von uns Menschen erschaffenen Inhalte sehr schnell finden und erfassen können.
Hier erfolgt jetzt als nächstes der Umbau zum FSE-Block-Theme. Meine Erfahrungen werde ich hier begleiten und teilen.
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# Swiss Miss Clock Screensaver - Ein Klassiker für dein Setup
URL: https://www.stefan-metze.com/blog/swiss-miss-clock-screensaver/
Datum: 2013-08-11
Autor: Stefan Metze
Tags: apple, mac, desktop, freelance
Beschreibung: Fliqlo: Der minimalistische Flip-Clock Screensaver für Mac und Windows. Kostenlos downloaden und dein Setup mit Retro-Design aufwerten!
Wenn du kreativen Content liebst, kennst du Tina Roth Eisenberg bestimmt. Unter ihrem Pseudonym Swiss Miss betreibt sie einen der coolsten Design-Blogs überhaupt – direkt aus ihrem Studio in Brooklyn, New York. Ihr Blog ist minimalistisch, inspirierend und genau das, was man braucht, um sich mal wieder für neue Projekte zu motivieren.
Aber Moment mal, lass uns über das reden, was auf ihrem Schreibtisch in die Kamera strahlt: Dieser ikonische Screensaver mit der riesigen, cleanen Uhr!Der Fliqlo Clock Screensaver
## Was steckt hinter dem Swiss Miss Clock Screensaver?
Du denkst vielleicht: „Okay, es ist nur eine Uhr. Was ist daran besonders?“ Aber halt – das Teil ist ein echtes Design-Statement. Der Screensaver heißt **„Fliqlo“**, und er macht aus deinem Bildschirm ein Kunstwerk, sobald du eine Pause einlegst. Die großen, klaren Ziffern erinnern an die Retro-Klappuhren, die wir alle aus alten Filmen oder nostalgischen Wohnzeitschriften kennen.
Das Beste? Du kannst ihn kostenlos herunterladen! Egal, ob du einen Mac oder Windows-PC nutzt, dieser Screensaver bringt garantiert das gewisse Extra in dein Setup.
## Warum der Screensaver ein Must-Have ist
1. **Minimalistisch und elegant**
Dein Bildschirm sieht nicht mehr aus wie ein Parkplatz für ungenutzte Programme, sondern wie ein Design-Statement.
2. **Fokus auf Design**
Besonders in einem Studio oder Büro macht der Screensaver richtig was her. Wenn Kunden vorbeikommen, kannst du dich darauf verlassen, dass sie fragen: „Wow, was ist das?“
3. **Kostenlos und easy zu installieren**
Es ist keine High-Tech-Wissenschaft. Zwei Klicks, und das Teil läuft. Selbst wenn du technisch nicht besonders versiert bist, hast du in wenigen Minuten deine neue Retro-Uhr.
## So installierst du Fliqlo auf deinem Rechner
1. **Lade den Screensaver herunter**
Gehe auf die offizielle Fliqlo-Seite. Hier findest du die Versionen für Mac und Windows.
2. **Installiere den Screensaver**
Lade die Datei herunter, öffne sie und folge den Anweisungen. Bei Windows kann es sein, dass du auf „Vertrauenswürdige Quelle“ klicken musst – keine Sorge, alles safe!
3. **Aktiviere Fliqlo**
Gehe in deine Systemeinstellungen und wähle Fliqlo als Standard-Screensaver aus. Stelle die Zeit ein, nach der dein PC den Screensaver aktivieren soll – fertig!
## Swiss Miss und die Power der kleinen Dinge
Tina Roth Eisenberg steht für kreative Einfachheit, und genau das macht den Screensaver so besonders. Sie zeigt, dass selbst kleine Details – wie ein Screensaver – große Auswirkungen haben können. Ob du Designer bist, Blogger oder einfach nur jemand, der sein Setup aufwerten möchte: Fliqlo ist der perfekte Start.
## Ein Retro-Vibe für dein modernes Leben
Es ist mehr als nur eine Uhr. Es ist ein Statement. Ein Hingucker. Ein Gesprächsstarter. Also, worauf wartest du noch? Hol dir den Swiss Miss Clock Screensaver und bring ein bisschen Brooklyn-Vibe in deinen Alltag.
Jetzt herunterladen und ausprobieren!
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