SEO mit dem WordPress All in One SEO Pack Plugin und Mars Edit

Seit WordPress 2.5 ist es möglich einen Blog Post über die so genannten „Custom Fields“ zu steuern. Sprich, man füllt beim Posten zuvor definierte Datenbankfelder gleich mit aus. Mit dem beliebten Blog-Editor Mars Edit für Mac ist es möglich direkt aus dem Editor die „Custom Fields“ anzusteuern. Ich will Euch kurz anhand des WordPress All in One SEO Pack Plugins zeigen wie Ihr Eure Posts SEO gerecht an Euren Blog schickt.

 

  1. Mars Edit öffnen
  2. In der Sidebar auf dem von Euch eingerichteten Blog die Blogsettings aufrufen (rechte Maustaste)
  3. Nun den Reiter „Custom Fields“ anwählen
  4. Für den SEO Title: _aioseop_title angeben
  5. Für die SEO Description: _aioseop_description angeben
  6. Für SEO Keywords: _aioseop_keywords angeben

 

Wenn Ihr nun einen neuen Post verfasst könnt Ihr Eure SEO-Angaben für das All in One SEO Pack Plugin nun gleich mit angeben. Schaut Euch dazu auch die Screenshots unten an.

Marsedit settings
Die Custom Fields definieren

Marsedit newpost
Neuen Post verfassen und SEO Angaben gleich mit an das Blog senden

Seitenladegeschwindigkeit mit Google Analytics messen

Man munkelt die Ladegeschwindigkeit einer Webseite sei Rankingkriterium für Google. Die Tatsache dass man im „neuen“ Google-Analytics nun auch die Ladezeit einer Webseite tracken kann untermauert das. Ich zeige wie man in wenigen Schritten die Ladezeit der eigenen Webseite via Google-Analytics tracken und analysieren kann.

Website Geschwindigkeit  Google Analytics1 Neue Version von Google-Analytics zeigt die „Website-Geschwindigkeit“

Es ist ganz einfach, alles was Ihr machen müsst, ist Euren GA Tracking-Code anzupassen. Dabei wird der Trackin-Code um folgende Zeile erweitert: pageTracker._trackPageLoadTime();

Euer Tracking-Code könnte dann also so aussehen:



Anschließend heisst es warten. Schon am nächsten Tag sollten Euch in der neuen Version von Google Analytics die „Website-Geschwindigkeits“ Berichte angezeigt werden (Berichte -> Content -> Website-Geschwindigkeit). Die durchschnittliche Ladezeit wird in Sekunden wiedergegeben. Ihr könnt sehen welche Eurer Unterseiten schnell oder langsam laden und wie oft diese Seite als „Seitenladebeispiel“ von Google herangezogen wurde.
Weitere Infos erhaltet Ihr in der Google-Analytics Hilfe

Google wartet mit neuem Design auf – Google Caffeine Update

Google wartet mit neuem Design auf – Google Caffeine Update, diesen Artikel musste ich heute einfach noch mal nach oben holen.

caffeine - Google-Suche

Nachdem Google k√ºrzlich die Echtzeitsuche in Deutschland startete, gibt es seit heute eine weitere Funktionserweiterung der beliebten Suchseite. Die Erweiterung ist Teil des Updates „Caffeine“ [auf Deutsch: Koffein]. Wesentlicher Bestandteil dieses Updates ist f√ºr Google selbst wohl die schnellere indizierbarkeit des Webs. Sprich Google findet schneller mehr aktuellere Ergebnisse.

Links befindet sich auf der Suchergebnisseite jetzt eine Sidebar mit deren Hilfe man das eingegebene Suchwort nach Ergebnismedien filtern kann. So hat man die M√∂glichkeit sehr schnell und effizient sein Suchwort in Blogs und Foren zu suchen, mit dem Punkt „Update“ sogar in Twitter (Google-Buzz konnte man dort noch nicht entdecken). Weiterhin bietet die Sidebar die M√∂glichkeit die Suche etwas regionaler und zeitlich einzugrenzen. Unterhalb des Suchschlitzes wird man sogar lokalisiert…die Suchmaschine weiss also wo du bist 🙂

Google Webmaster-Tools mit mehr SEO Daten zum Suchvolumen

Webmaster-Tools - Die häufigsten Suchanfragen

Die SEO-Gemeinde horcht seid gestern auf. Bei den Google Webmaster-Tools gab es im Bereich „Die h√§ufigsten Suchanfragen“ ein nettes und sehr n√ºtzliches Update. Es werden jetzt neben den Suchanfragen f√ºr einzelne Keywords auch die Impressions und die tats√§chliche Anzahl der Klicks auf eines der angezeigten Suchergebnisse von den Google Webmaster-Tools ausgegeben. In der letzten Spalte sieht man wie schon gewohnt die ClickTroughRate, also prozentualer Anteil der Clicks auf ein Ergebnis zu den Impressions des gesuchten Keywords.

Klappt man ein einzelnes Keyword auf, so erhält man sogar noch Informationen darüber auf welcher Ergebnisposition sich das gesuchte Keyword befand und wie viel Impressions und Klicks es dann dazu gab.

Hier in meinem Screenshot habe ich mal als Beispiel das Ostkreuzblog genommen. Man sieht hier am 6. April 2010 einen heftigen Ausschlag nach oben, auf 3600 Impressions zu 210 Clicks. An diesem Tage wurde am Berliner Ostkreuz eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden, was praktisch den gesamten S-Bahnverkehr in der Osthälfte der Stadt zum Erliegen brachte. Am Tag zuvor, ein normaler Tag, da gab es lediglich 390 Impressions zu 46 Clicks. Zwar hatte ich an diesem Tag eine unheimlich hohe Zahl an Suchanfragen und auch Impressions, jedoch war die ClickThroughRate im Vergleich zu normalen Tagen (ca. 10-11%) mit 5,8% in etwa nur halb so ergiebig. Das Beispiel zeigt wie weit Impressions und CTRs auseinander gehen können wenn der Suchende auf seiner Suchergebnisseite nicht das findet was er eigentlich erwartet hat.

Es lohnt sich zum Vergelich dann zusätzlich noch ein Blick rüber zu Google Analytics um die Daten miteinander zu vergleichen.

Weitere Artikel zum Thema bei: Uwe Tippmann, im Maibuch, im Kronenberg SEO-Blog, im SEO-Blog von Andrea und im SEO-United Blog