Auf zu neuen Zielen mit der S-Bahn Berlin GmbH

S9 nach Rangsdorf
Jetzt neu, die S9 nach Rangsdorf über Paris, Rom, Erkner

Die S-Bahn Berlin macht Schlagzeilen. Leider immer h√§ufiger schlechte als gute. So schreibt die Berliner Morgenpost „Berliner S-Bahn ver√§rgert ihre Fahrg√§ste“ und im Ostkreuzblog berichte ich √ºber mangelnden Service und die steigende Zahl der Versp√§tungen bei der Berliner S-Bahn.

Da sind defekte Fahrzielanzeiger noch das kleinste Übel bei der derzeitigen Misere der Berliner S-Bahn. Was dann schon arg ins Gewicht fällt sind extreme Zugausfälle und Störungen resultierend aus dem maroden Zustand der Infrastruktur, so wie letzte Woche auf der Ostbahn zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde, deren Auswüchse dann schon mal bis zum Flughafen Schönefeld zu spüren sind. Welcher Fluggast, der der Deutschen Sprache nicht mächtig ist, verpasst bei einer Wartezeit von über 30 Minuten dann nicht seinen Billigflieger.

Das Problem der Berliner S-Bahn liegt aber ganz woanders und trägt den Namen Tobias Heinemann. Die S-Bahn Berlin mag durch ihn Betriebswirtschaftlich zwar toll da stehen, aber das gute Image der letzten Jahre ist bei den ersten Fahrgästen nahezu ruiniert. Die S-Bahn Berlin hat zur Zeit das schlechteste Management seit langem und man muss die Frage stellen: Ist Tobias Heinemann noch der richtige Mann für die S-Bahn Berlin?

Ich sage nein, hier gehört ein echter Eisenbahner an seine Position

S-Bahn Berlin mit Verspätung
Verspätungen und Zugausfälle sind mittlerweile die Regel

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Berlin, Deutschland, S-Bahn Berlin

3 Antworten auf „Auf zu neuen Zielen mit der S-Bahn Berlin GmbH“

  1. Zitat aus obigen Artikel: „Das Problem der Berliner S-Bahn liegt aber ganz woanders und tr√§gt den Namen Tobias Heinemann“.

    Wie sich das nun herausstellt, ist das nicht ganz richtig. Die Tochter S-Bahn musste der Mutter Bahn irre Alimente zahlen. Hartmut Mehdorn, war Boss der Bahn wollte an die Börse, koste es was es wolle. Der Wahn des Bahnchefs hat der S-Bahn zuviel gekostet und die Bahn ist auch nicht an die Börse. Nun ist der Super-Manager im Vorstand von Air-Berlin, da bin ich gespannt wann die ersten Flieger vom Himmel fallen. Es muss ja gespart werden, auf Deubel komm raus, nur bei den eigenen Einkünften, da war er und auch die Anderen nicht so knauserig.
    Hat nicht Gerhard Schröder dem Mehdorn einmal eine vorzeitige Vertragsverlängerung zugeschanzt? Dann muss man ja auch der SPD für diese teure Personalie danken.

    1. Nun, deine Ausführungen sind schon richtig. Heinemann musste auf Weisung der Bahn-Obersten sparen. Ein Mann der Moral und ein Fünkchen Verantwortungsbewusstsein in Sachen Sicherheit hat, richtet eine Unternehmen nicht so hin.
      Es sind jetzt alle aus den Vorständen verschwunden, es besteht nun die Chance für einen Neuanfang.

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