Adlershof

Institute der WISTA lehnen die Straßenbahnverlängerung ab

Die Verlängerung der Straßenbahnlinien 60 und 61 vom S-Bahnhof Adlershof in die WISTA erleidet vielleicht eine herben Rückschlag. Mehrere Institute befürchten nun, dass ihre Messgeräte durch die Straßenbahn beeinträchtigt werden könnten, genau belegen können sie es aber nicht.

Ferner ist von Erschütterungen und elektromagnetischen Störungen die Rede. Verwunderlich ist es, dass die Institute erst jetzt eventuelle nicht belegbare Störungen anmelden. Liegt och seit 2002 eine Baugenehmigung für diese Straßenbahnstrecke vor. Noch während der Planfeststellung häten die Institute ihre Bedenken anmelden müssen.

Ich frage mich woher man einfach annimmt, dass eine Straßenbahn unweigerlich Erschütterungen mit sich bringt. Die neue Straßenbahnstrecke wird im eigenen Gleisbett etweder auf Schotter- oder gefedertem Rasengleis fahren. Das wird jedenfalls nicht mehr Erschütterungen mit sich bringen als die derzeit in der WISTA verkehrenden Buslinien und der Autoverkehr (inkl. LKW). Zumal der Straßenbahnverkehr ab 2010, also dem Jahr in dem auch die Rudower Chaussee wieder freigegeben wird, mit modernen noch erschütterungsärmeren Niederflurzügen betrieben wird.

Die Damen und Herren der Institute sollen hier rüber in die Dörpfeldstraße kommen und fühlen wieviel Erschütterungen eine Straßenbahn bringt, siehe auch Post "Weniger Lärm in Adlershof РTVO wird am 9. August für den Verkehr freigegeben".

Dazu noch ein Artikel in der Berliner Zeitung

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3 Kommentare zu “Institute der WISTA lehnen die Stra√üenbahnverl√§ngerung ab

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