Die Hauptstadt von Schland – hier ist sie – Berlin. Die Stadt in der das einzigst konstante die Veränderung ist. Seit ein paar Tagen ist aber auch passend zur Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika das Wetter konstant – konstant gut sogar. Es kündigt sich ein Sommermärchen 2.0 an. Fussballfans aus aller Welt fiebern beim Public-Viewing und in den Bars der Stadt für ihre Mannschaften oder jenen sie sympathisieren – ganz und gar ausgelassen und friedlich.
Und auch die Berliner (bis auf den ein oder anderen Autofahrer) feiern das Sommermärchen 2.0 – fernab von Koalitionsstreit, Sparpaket und Rettungsfonds für in Not geratene EU-Nachbarländer derer wir gemeinschaftlich helfen.
Das sind die schönsten Tage des Jahres – ich genieße sie fast täglich beim Sonnenauf- und Untergang in meiner 21. Etage beim Feierabendbier – sehe die Flugzeuge in Tegel starten und landen, bekomme etwas Fernweh, freue mich aber doch, mich am nächsten Morgen in das Getümmel der Großstadt zu stürzen.
Das ist meine Hauptstadt von Schland.
Am Alexanderplatz geht die Sonne unter – Abendröte prägt das Firmament
Friedrichshain eingetaucht in die Farben der Abendsonne
Midsommar in Berlin – an den längsten Tagen des Jahres wird es auch in Berlin fast nicht dunkel
Posted by Stefan Metze on Mai 15, 2010 in Berlin baut
Trotz aller (herbeigeredeter) Krisen, in Berlin Mitte drehen sich weiterhin die Baukräne und es werden sich auch in Zukunft die Baukräne weiter drehen. Letztes Wochenende war ich mit dem Rad in Mitte unterwegs um mir ein Bild vom Baufortschritt einiger aktueller Projekte zu machen. Es ist nur eine Handvoll derer Projekte die das Stadtbild und das Geschehen in Berlins Mitte zur Zeit prägen.
Friedrichstraße 100
Das Projekt Friedrichstraße 100 geht nun in die Rohbau-Endphase. Die letzten beiden Etagen werden zur Zeit in Beton gegossen. Kurz darauf wird man mit dem Bau der Fassade und dem Einbau der Fenster beginnen.
Der Gebäudekomplex komplettiert das Gesamtbild der schmalen Friedrichstraße
Das 5-Sterne Hotel in direkter Nachbarschaft zum S-Bahn Umspannwerk
Pergamon Palais
Das Pergamon-Palais wächst mittlerweile über die Stadtbahn hinaus und ist nun schon 4 Etagen hoch. Es werden in direkter Nachbarschaft zur Museumsinsel und zur Privatwohnung von Angela Merkel Geschäfte und hochwertige Wohnungen entstehen.
Das Pergamon Palais wächst langsam über die Stadtbahn hinaus
Es entstehen Geschäfte und hochwertige Wohnungen direkt gegenüber der Museumsinsel
Hackesches Quartier
Am weitesten fortgeschritten ist das Hackesche Quartier auf der Südseite des S-Bahnhofs Hackescher Markt. Hier wird im Sommer diesen Jahres Eröffnung gefeiert. Hauptmieter wird die GASAG und Anbieter für Ferienwohnungen bzw. City-Apartments sein. Zur Spandauer Straße entsteht ein kleiner Platz der von Cafès und Geschäften gesäumt sein wird. Von dem Platz weg führt eine Fußgängerzone zum Eingang des S-Bahnhofs.
Das Hackesche Quartier soll diesen Sommer eröffnet werden
Infobox am Humboldt-Forum
Ähnlich wie in den 90er Jahren der Potsdamer Platz, erhält der Neubau des Humboldt-Forums eine Infobox in der man sich über den Bau des alten “Stadtschlosses” und den Neubau Humboldforums informieren kann. Eine weitere Baustelle kommt noch hinzu, nämlich der Bau des U-Bahnhofs “Museumsinsel” im Rahmen der Verlängerung der U5 vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor.
Eine Infobox für den Bau des Humboldt-Forums
U5 Verlängerung – U-Bahnhof Berliner Rathaus
Vor wenigen Wochen hat Klaus Wowereit selbst den Spaten in die Hand genommen und den Bau zur Verlängerung der U5 feierlich begonnen. Direkt vor seinem Amtssitz entsteht der neue U-Bahnhof Berliner Rathaus. Zur Zeit finden hier historische Grabungen statt, erst dann geht’s richtig in die Tiefe. Ab 2014/15 sollen hier erste U-Bahnen halten.
Rathaus mit eigener U-Bahnstation – die Verlängerung der U5 hat begonnen
Posted by Stefan Metze on Mrz 18, 2010 in Berlin baut
Nichts bleibt so wie es mal war – diese Überschrift passt sehr gut zu Berlin, die Stadt die sich ständig verändert und permanent das Gesicht wechselt.
Berlin Mitte ist derzeit wohl einer der interessantesten Orte Deutschlands, vielleicht sogar Europas. Hier wird regiert, eingekauft, von hier wird verreist und vor allen Dingen wird hier eins – es wird gebaut.
Ab Mitte diesen Jahres wird es auf dem Boulevard Unter den Linden gravierende Veränderungen geben. Die Berliner Verkehrsbetriebe beginnen mit dem Bau der U-Bahn-Linie 5 zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz. Die gerade erst zur Ruhe gekommene Kreuzung Frirdrichstraße Ecke Unter den Linden wird von den Baumaßnahmen wohl am stärksten betroffen sein. Hier soll ein Kreuzungsbahnhof, mit dem Namen “Unter den Linden”, zwischen U5 und U6 entstehen. Wie der aussehen soll kann man hier sehen.
Posted by Stefan Metze on Mrz 12, 2010 in Berlin baut
Kaum zu glauben, aber in Berlin wird trotz Wirtschafts- und Finanzkrise kräftig weiter gebaut und in Immobilien investiert. Das mag wegen des langen und für Berliner Verhältnisse strengen Winters zwar anders erscheinen, aber jetzt geht es langsam wieder los auf Berlins Großbaustellen.
Eine dieser Großbaustellen ist das Projekt Friedrichstraße 100. Hier entsteht auf dem ehemaligen Franziskaner Gelände ein Geschäftshaus und ein Hotel der 5-Sterne Kategorie. Der Gebäudekomplex befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Admiralspalast und dem Spreedreieck, in dem jetzt die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young residieren.
Und wieder verschwindet eine der unansehnlichsten Berliner Schmuddelecken – weiter so.
Mittlerweile ist man dabei die 3. Etage in Beton zu gießen
Das Spreedreieck befindet sich in direkter Nachbarschaft
Nicht schlecht gestaunt habe ich letztens als ich auf dem Weg zur Arbeit den Alexanderplatz überquerte. Fast geräuschlos kam da Berlins neueste Straßenbahn, Flexity Berlin von Bombarider, über den Alex geschlichen. Hätte nie gedacht, dass es noch leiser als bei den Vorgängermodellen geht.
Leider saßen wirklich nur ganz wenige Fahrgäste in der Bahn die ihre Fahrt schon vorzeitig am Alexanderplatz beendete.
Berlins neueste Straßenbahn, Flexity Berlin von Bombardier
Berlin bekommt in den nächsten Jahren eine neue Straßenbahn. Heute war Fahrgastpremiere auf dem Berliner Alexanderplatz. Die neue Straßenbahn mit dem Namen “Flexity Berlin” ist weitaus geräumiger und komfortabler als die Vorgänger aus den 90er Jahren. Ab 2011 soll die Flexity die Tatras aus Ostblock-Produktion flächendeckend ablösen.