Licht dringt vom Bahnsteigdach bis in die Treppenaufgänge durch
Modern und im traditionellen Farbgewandt präsentiert sich der neue Bahnsteig des S-Bahnhofs Adlershof. Am vergangenen Wochenende wurde damit begonnen die S-Bahngleise an den neuen Bahnsteig heranzuführen. An diesem Wochenende folgt das stadtauswärtsführende Gleis und der nicht überdachte provisorische Bahnsteig geht ausser Betrieb.
Langsam wird der neue Bahnhof auch als Bahnhof erkennbar
In dieser Woche war es endlich so weit, der neue Bahnhof Adlershof erhält nun sein Dach. Erste Dachstützen wurden montiert. Man kann gespannt darauf sein, ob der Bahnhof ein Glas oder Blechdach bekommen wird. Bestechen soll das Dach ja durch sein tolles Licht- und Farbkonzept. Wir Adlershofer dürfen gespannt sein, Ende Dezember soll der Bahnhof stehen.
Berlin bekommt in den nächsten Jahren eine neue Straßenbahn. Heute war Fahrgastpremiere auf dem Berliner Alexanderplatz. Die neue Straßenbahn mit dem Namen “Flexity Berlin” ist weitaus geräumiger und komfortabler als die Vorgänger aus den 90er Jahren. Ab 2011 soll die Flexity die Tatras aus Ostblock-Produktion flächendeckend ablösen.
Jetzt neu, die S9 nach Rangsdorf über Paris, Rom, Erkner
Die S-Bahn Berlin macht Schlagzeilen. Leider immer häufiger schlechte als gute. So schreibt die Berliner Morgenpost “Berliner S-Bahn verärgert ihre Fahrgäste” und im Ostkreuzblog berichte ich über mangelnden Service und die steigende Zahl der Verspätungen bei der Berliner S-Bahn.
Da sind defekte Fahrzielanzeiger noch das kleinste Übel bei der derzeitigen Misere der Berliner S-Bahn. Was dann schon arg ins Gewicht fällt sind extreme Zugausfälle und Störungen resultierend aus dem maroden Zustand der Infrastruktur, so wie letzte Woche auf der Ostbahn zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde, deren Auswüchse dann schon mal bis zum Flughafen Schönefeld zu spüren sind. Welcher Fluggast, der der Deutschen Sprache nicht mächtig ist, verpasst bei einer Wartezeit von über 30 Minuten dann nicht seinen Billigflieger.
Das Problem der Berliner S-Bahn liegt aber ganz woanders und trägt den Namen Tobias Heinemann. Die S-Bahn Berlin mag durch ihn Betriebswirtschaftlich zwar toll da stehen, aber das gute Image der letzten Jahre ist bei den ersten Fahrgästen nahezu ruiniert. Die S-Bahn Berlin hat zur Zeit das schlechteste Management seit langem und man muss die Frage stellen: Ist Tobias Heinemann noch der richtige Mann für die S-Bahn Berlin?
Ich sage nein, hier gehört ein echter Eisenbahner an seine Position
Verspätungen und Zugausfälle sind mittlerweile die Regel